Glossar

0-9

 

0151, 0160, 0170, 0171, 0175: Bei den Vorwahlen handelt es sich um Nummern für das Mobilfunk-Netz von T-Mobile Deutschland.

 

0152, 0162, 0172, 0173, 0174: Bei den Vorwahlen handelt es sich um Nummern für das Mobilfunk - Netz von Vodafone Deutschland.

 

0155, 0163, 0177, 0178: Bei den Vorwahlen handelt es sich um Nummern für das Mobilfunk - Netz von e-plus.

 

0159, 0176,0179: Bei den Vorwahlen handelt es sich um Nummern für das Mobilfunk - Netz von O2 Deutschland.

 

0180: Bei 0180-Nummern handelt es sich um kostenteilige Rufnummern (shared cost). Dies bedeutet, dass sich Anrufer und Betreiber die Gesprächsgebühren teilen. Die Kosten für den Anruf aus dem Festnetz lassen sich über die Kennzahl hinter der 0180 ablesen, Anrufe aus dem Mobilfunknetz kosten in der Regel mehr und sind teilweise gesperrt.

0180-1: Ortstarif

0180-2: 6 Cent pro Anruf

0180-3: 9 Cent pro Minute

0180-4: 24 Cent pro Anruf

0180-5: 12 Cent pro Minute

 

0190: Derzeit rechnen noch viele Anbieter sogenannte Mehrwertdienste über 0190-Nummern ab. Diese werden aber Stück für Stück durch die neuen Nummern mit der Vorwahl 0900 ersetzt.

 

0700: Die 0700-Nummern sind als universelle persönliche Rufnummern gedacht, die von der jeweiligen Person ein ganzes Leben lang genutzt werden, egal ob diese zum Beispiel einmal umzieht. Es entstehen allerdings zusätzliche Kosten, da 0700-Nummern bei einem Telekommunikationsdienstleister geschaltet werden müssen. Bei diesen Rufnummern wird häufig vom Vanity-Prinzip Gebrauch gemacht, durch das diese sich leichter merken lassen und eine persönliche Note verliehen bekommen können.

 

0800: 0800-Nummern sind für den Anrufer kostenlose Telefonnummern. Die anfallenden Gesprächskosten zahlt der Betreiber dieser Nummer. Da diese aus dem Mobilfunknetz besonders teuer sind, sperren viele Anbieter solche Anrufe und lassen ausschließlich Verbindungen aus dem Festnetz zu.

 

0900: Die 0900-Nummern sind der Nachfolger der Rufnummern mit 0190 Vorwahl Sie dienen wie der Vorgänger dem Zweck, Mehrwertdienste über die normale Telefonrechnung abzurechnen. 

 

2,5D-Glas: ist nicht mit 3D-Glas zu verwechseln, das auf gebogenen Displays aufgebracht wird. 2,5D beschreibt lediglich, dass die Kanten des Glases abgerundet sind. Der Fokus liegt dabei auf der Ergonomie und Ästhetik.

 

2K: siehe QuadHD

 

3G: Mobilfunkstandard der dritten Generation. Mit UMTS/HSPA sind deutlich höhere Datenübertragungsraten (bis zu 42,2 Mbit/s) möglich als mit dem Mobilfunkstandard der zweiten Generation (2G), dem GSM-Standard.

 

3GP: Dateiformat für Handy-Videos. Das Format ist für den Versand in MMS gedacht. Die meisten Handys nehmen Videos mit der integrierten Kamera in diesem Format auf. Das 3gp-Dateiformat ist dem MPEG4- Dateiformat sehr ähnlich.

 

4G: 4G bezeichnet die vierte Mobilfunkgeneration (kurz 4G): Long Term Evolution (LTE). Siehe auch LTE.

 

4K: siehe UltraHD

 

5G: Der Mobilfunk-Standard 5G soll ab 2020 eingeführt werden und Daten rasend schnell übertragen. Damit lassen sich beispielsweise 3-D-Filme auf das Smartphone streamen. Mit 5G kann das Mobiltelefon seine Daten gleichzeitig von mehreren Basisstationen empfangen. Von diesen Stationen, über die Mobilfunksignale zum Telefon kommen, wird es zehnmal mehr geben, lautet der Plan. Ist LTE komplett ausgebaut, beträgt die Datenrate ein Gigabit pro Sekunde. Bei 5G werden es 50 Gigabit sein. Derzeit dauert es etwa 40 Sekunden, um einen 800 Megabyte großen Spielfilm per LTE herunterzuladen, bei 5G soll es nur noch eine Sekunde dauern.

 

5-Wege-Navigation: ist eine Art der Bedienung eines Handys. Dabei stehen 4 Wege für die Oben-, Unten-, Rechts- und Links-Navigation in einem Gitter-Menü zur Verfügung. Der fünfte Weg befindet sich in der Mitte und dient der Bestätigung von Funktionen.

 

A

 

A2DP: Handys und Smartphones, welche mit der Empfehlung der A2DP-Fähigkeit daher kommen, können Stereo-Signale via Bluetooth weitersenden.

 

AAC: Das Advanced Audio Coding ist ein Dateiformat zur Speicherung von Audiodateien. Das AAC-Verfahren komprimiert Audiodateien noch besser all das Mp3-Verfahren. Nicht alle Handys unterstützen jedoch dieses Format.

 

Abmessung: Die Abmessung eines Handys beschreibt die Außenmaße und ergibt sich aus Höhe mal Breite mal Tiefe.

 

Abrechnung: erfolgt in der Regel einmal im Monat durch den Netzbetreiber oder Serviceprovider und listet alle in diesem Zeitraum in Anspruch genommenen Leistungen auf. Dazu gehören Grund- und Gesprächsgebühren sowie zusätzlich genutzte Dienste.

 

A-GPS: GPS-Empfänger in Handys benötigen für die erste Ortung via Satellit oft mehr als eine Minute. Um diese Zeit abzukürzen spricht die Ortung via A-GPS zusätzlich noch umliegende Handy-Funkmasten an, um vorab eine grobe Schätzung des Aufenthaltsortes zu ermitteln. Vorsicht: Dieser Abgleich erfolgt über das mobile Internet, was zusätzliche Kosten nach sich ziehen kann.

 

Airtime ist die vom Anwender genutzte Zeit für Verbindungen über das Mobilfunknetz die in der Regel monatlich von den Netzbetreibern oder Serviceprovidern in Rechnung gestellt wird. 

 

Ambient Assisted Living: ein Sammelbegriff für Assistenzsysteme, die älteren Menschen ermöglichen, möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu führen oder chronisch Kranken anstrengende und teure Wege zu Ärzten und Therapeuten ersparen. Sie sichern den Zugang zu Hilfsleistungen im häuslichen Alltag oder im Rahmen von Pflege, Prävention und Rehabilitation.

 

Abgeleiteter Grenzwert: Weil Basisgrenzwerte oft nur schwer zu messen und zu kontrollieren sind, werden Grenzwerte für die "verursachenden Größen" abgeleitet. Diese abgeleiteten Grenzwerte gelten für das elektrische und magnetische Feld außerhalb des Körpers im freien Raum. Sie gewährleisten, dass die SAR-Basisgrenzwerte innerhalb des Körpers unter keinen Umständen überschritten werden.

 

Adoptable Storage: Bei Smartphones mit dem Android-Betriebssystem besteht in der Regel die Möglichkeit den Speicher mit einer Micro-SD-Karten zu erweitern. Bisher beschränkten sich die Datenspeicher auf externe Dateien. Mit Android 6.0 wurde von Google die Möglichkeit eingeführt, externe Speichermedien als internen Speicher zu übernehmen.

 

ADSL: Asymmetric Digital Subscriber Line ermöglicht anhand einer asymmetrischen Übertragungsmethode die Datenübertragung mit hohen Geschwindigkeiten über herkömmliche Telefonleitungen (Kupferdoppeladern).
ADSL eignet sich besonders gut für den Internetzugang, bei dem der Teilnehmer große Datenmengen aus dem Netz abruft, jedoch vergleichsweise geringe Mengen zurücksendet.

 

Aktivmatrix: Displays mit Aktivmatrix-Technik haben im Vergleich zur Passivmatrix besonders schnelleren Bildaufbau und meist einen besseren Kontrast. Dies ist besonders bei Kamerahandys wichtig, wo das Display als Sucher dient, aber auch bei Videos und Spielen. TFTs sind die momentan verbreitetste Form des Aktivdisplays.

 

Akku: Jedes Handy ist zur Stromversorgung mit einer wiederaufladbaren Batterie, dem Akkumulator, kurz Akku, ausgestattet. Je nach Gerät werden unterschiedliche Akku-Arten mit unterschiedlichen Kapazitäten eingesetzt. Die meisten Handys verfügen heute über leistungsfähige Lithium-Ionen Akkus.

 

Akku-KapazitätDie Akku-Kapazität gibt in Milli-Ampere-Stunden (mAh) die Leistungsfähigkeit des Akkus an. Wie lange er im täglichen Gebrauch hält, hängt neben dem Nutzerverhalten vor allem vom jeweiligen Handy oder Smartphone ab. Handys mit einem großen Farbdisplay und hoher Prozessor-Geschwindigkeit benötigen einen besonders starken Akku, da diese Komponenten viel Strom verbrauchen.

 

Akkuladesteuerung: Die Elektronische Akkuladesteuerung sorgt für ein möglichst schonendes und optimales Wiederaufladen des Akkus für maximale Leistungsfähigkeit und lange Lebensdauer.

 

Akku-Lithium PolymerLithium-Polymer Akkus haben keinen Memoryeffekt (siehe NiMh-Akku), sind sehr leistungsfähig und noch flacher und leichter als Lithium-Ionen Akkus.

 

Akku - Lithium-IonenLithium-Ionen-Akkus finden heute in den meisten Handys Verwendung. Sie haben so gut wie keinen Memoryeffekt (s. NiMh-Akku), sind sehr leistungsfähig und leicht.

 

Akku - Nickel-Metall-Hybrid (NiMh)Nickel-Metall-Hybrid Akkus finden man nur noch in älteren Geräten. Sie sind zwar leistungsfähig, leiden aber unter dem "Memoryeffekt": Ist der Akkus nicht vollständig leer, bevor man ihn wieder lädt, so "merkt" sich der Akku diesen Bereich. Beim nächsten Laden nimmt der Akku nur noch Strom bis zu dem "gemerkten" Bereich auf und verringert dadurch seine Kapazität. Aus diesem Grund sollte man Handys mit diesem Akku-Typ erst laden, wenn sie leer sind

 

Aktive Halterung: Die Elektronische Akkuladesteuerung sorgt für ein möglichst schonendes und optimales Wiederaufladen des Akkus für maximale Leistungsfähigkeit und lange Lebensdauer.

 

All IP: Der All-IP-Anschluss basiert auf dem Internet Protocol (IP) und wird von der Deutschen Telekom zum Standardanschluss für vernetztes Leben und Arbeiten ausgebaut. Charakteristisch für All-IP-Netze ist, dass alle Dienste wie Voice over IP und IP TV, Online-Spiele, Datentransfer oder multimediale Mails über das Internet laufen und von jedem Benutzer zu jeder Zeit an jedem beliebigen Ort abgerufen werden können. Siehe auch IP, Voice over IP und IP TV.

 

Allnet Flat: Nutzer einer All-Net-Flat zahlen im Monat einen festen Preis für den sie uneingeschränkt das Festnetz und sämtliche deutschen Handynetze telefonieren und SMSen können. Zudem ist häufig eine Internet-Flatrate enthalten, wobei die Nutzung des schnellen Internets in der Regel auf ein bestimmtes Inklusiv-Volumen beschränkt wird, danach erfolgt die Drosselung. Eine SMS-Flat ist nicht in jeder All-Net-Flat Teil des Angebots. 

 

Always-On(line)-Betrieb: gibt es beispielsweise in GPRS-Netzen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verbindungen besteht diese permanent, das heißt der Nutzer bleibt ständig online. Diese Dienste werden dann nicht mehr nach Zeit abgerechnet sondern meist nach Übertragungsvolumen.

 

AMPS: ist ein analoger Mobilfunkstandard der in den 70er Jahren in den USA entwickelt wurde. Das System wurde zum digitalen D-AMPS weiterentwickelt. 

 

AMOLED: Active Matrix Organic Light Emitting Diode Bildschirme sind die Weiterentwicklung von OLED-Display. Durch die "Active Matrix" kann jeder Pixel einzeln angesteuert werden. Farben erscheinen kräftiger und die Kontrastwerte sind sehr gut. Allerdings sind diese Bildschirme in der Produktion sehr teuer.

 

Android: Griechisch androides - "menschenähnlich": ein Betriebssystem, das in vielen aktuellen Smartphones mit Ausnahme des Apple iPhone und des Windows Phone zur Anwendung kommt. Es ist seit 2007 unter der Federführung von Google entwickelt worden. Android ist das einzige offene Smartphone-Betriebssystem, das heißt, Android-Nutzer können Software auch aus anderen Quellen beziehen - zum Beispiel Apps aus dem Telekom Kundencenter.

 

Android Auto: Das ist Googles Eigenentwicklung innerhalb der Open Automotive Alliance (OAA), um Android-Smartphones in die Fahrzeugtechnik zu integrieren. Dabei ist das Handy die wichtigste Einheit des Systems, da dort sämtliche Prozesse laufen. So veraltet die Technik im Auto nicht, sondern kann durch Software-Updates für das Mobiltelefon oder einen Neukauf auf dem neusten Stand gehalten werden. Dabei wird die Anzeige des Smartphones wie ein Video-Stream an den Bildschirm im Auto übertragen. Die Steuerung erfolgt per Sprache und Tasten am Lenkrad.

 

Android TV: Das Suchmaschinen-Unternehmen Google war Initiator des lizenzfreien Betriebssystems für Handys. Nun kommt Android auch auf den Fernseher, indem der TV damit ab Werk ausgerüstet oder eine Set-Top-Box mit dem speziellen Betriebssystem angeschlossen und mit dem Internet verbunden wird. Dann sind viele Funktionen durch den eingebundenen Play-Store per App-Download erweiterbar (siehe auch: Smart TV).

 

Android Wear: Ist ein spezielles Betriebssystem für Wearables, wie z.B. Smartwatches. So lassen sich viele Funktionen der Android-Smartphones vom Handgelenk aus steuern. Apps, die vom Hersteller für Android Wear angepasst wurden, funktionieren auch ohne Verbindung zum Smartphone auf der Smartwatch.

 

A-Netz: Das erste Mobilfunknetz in Deutschland. Es wurde bereits im Jahre 1958 eingeführt. Damals liefen alle Anrufe noch über eine Zentrale und mussten von dort aus per Hand zum Ziel weitervermittelt werden. 1977 wurde das A-Netz außer Betrieb genommen.

 

Anklopfen: Die Anklopffunktion ermöglicht die Annahme eines Gespräches, während man bereits mit einem anderen Teilnehmer telefoniert. Im Handy macht sich der Anrufer mit einem Klopf-Geräusch bemerkbar. Mit Hilfe des Handy-Menüs kann der neue Anruf dann entgegengenommen werden. Dabei kann das bereits bestehende Gespräch gehalten werden, mit der Makeln-Funktion wird zwischen den Gesprächen hin- und hergeschaltet.

 

Anrufe in Abwesenheit: Diese Funktion speichert die Telefonnummern der Anrufer, deren Gespräche nicht angenommen wurden, um diese zurückrufen zu können.

 

Anrufergruppe: Durch diese Funktion wird ein Anruf von einem bestimmten Teilnehmer oder einer Gruppe mit einem bestimmten Klingelton und Symbol signalisiert.

 

Anrufsperre: Mit Hilfe der Anrufsperre können Rufnummern festgelegt werden, zu denen keine Verbindung möglich sein soll. 

 

Anykey-Funktion: ermöglicht es, einen Anruf durch Drücken einer beliebigen Taste anzunehmen.

 

AOC (Advice OF Charge): ist ein Merkmal für Mobilfunknetze, der die laufenden Gesprächskosten übermittelt.

 

App: ist die Kurzform für Applikation. Dabei handelt es sich um Anwendungsprogramme, die man auf einem mobilen Endgerät (Smartphone oder Tablet) nutzen kann. Man kann sie sich aus einem App-Store auf das Gerät runterladen.

 

App-Store: Eine Online-Anwendung für Handys, welche es ermöglicht zusätzliche Programme auf das Endgerät zu laden. Dabei gibt es sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Inhalte. Bekannt wurden App-Stores durch den Einsatz auf dem iPhone von Apple, nunmehr setzen sämtliche erweiterbaren Betriebssysteme auf ihre Version eines App-Stores.

 

Apple Carplay: Apple beschreitet seinen eigenen Weg und hat ein eigenes System entwickelt und dabei schon eine Vielzahl von Autoherstellern hinter sich versammelt, die diesen Standard anbieten. CarPlay ist ab dem iPhone 5 kompatibel und macht die Funktionen des iPhones auf dem zentralen Bildschirm im Auto verfügbar. Die Steuerung erfolgt per Touch-Bedienung, Tasten oder durch die Integration von Apples Sprachassistenten Siri.

 

Athermische Effekte: Mögliche Effekte elektromagnetischer Felder, die keine oder eine nicht messbare Erhöhung der Körpertemperatur bewirken. Ihre Existenz wird in der Wissenschaft kontrovers diskutiert und allgemein als nicht gesichert angesehen.

 

Authority Center: Das AuC ist ein zentraler Bestandteil eines GSM-Netzes. Es überprüft die Zugangsberechtigung der Kunden indem es einen auf der SIM-Karte gespeicherten geheimen Schlüssel mit denen in seiner Datenbank abgleicht, wobei aber nie der Schlüssel selber, sondern nur eine mit diesem Schlüssel und einem speziellen Kodierungsverfahren erzeugte Zahl übertragen wird. 

 

Autofokus: Der Autofokus der Handykamera realisiert scharfe Bilder, unter Berücksichtigung der variablen Entfernung zum Objekt. Mittels einer Messung wird die Schärfe automatisch eingestellt. Einfache Kameras in Mobilfunkgeräten hingegen, setzen auf einen fixen Fokus, also einen Mindestabstand zwischen Motiv und Kamera-Linse, bei dem das Bild scharf zu erkennen ist.

 

B

 

Backbone: Unverzichtbarer Teil einer überregionalen oder globalen Netzkonfiguration zur Verbindung lokaler Subnetze, in der Regel mit hohen Geschwindigkeiten (im Mbit/s- und Gbit/s-Bereich).

 

Backup: Unter Backup (Datensicherung) versteht man das Kopieren der in einem Computersystem vorhandenen Daten auf ein alternatives (häufig transportables) Speichermedium. Dort werden diese dauerhaft (nicht unbegrenzt) mit dem Ziel aufbewahrt, den Datenverlust bei Systemausfällen zu begrenzen.

 

Bada: Handy-Hersteller Samsung bot mit Bada ein eigenes Betriebssystem an. Dieses ist, ähnlich wie Android, lizenzfrei und steht interessierten Entwicklern zur Verfügung. Der Nachfolger des mittlerweile eingestellten Bada heißt Tizen.

 

Bandbreite: Bezeichnet die Übertragungsleistung eines Leitungssystems und wird in BIT /s, bzw. in MBit /s angegeben. Ausreichende Bandbreite ist die Voraussetzung für reibungslose Datenkommunikation.

 

Basisgrenzwert: Gibt den maximal zulässigen Wert an, mit dem elektromagnetische Felder auf den Menschen einwirken dürfen. Der Basisgrenzwert wird in der "Spezifischen Absorptionsrate" (SAR) ausgedrückt. Da er in der Praxis nur schwer messbar ist, werden abgeleitete Grenzwerte bevorzugt. Um auch den Schutz besonders sensibler Menschen zu berücksichtigen, sind im Basisgrenzwert Sicherheitszuschläge enthalten.

 

Basisstation: Sende- und Empfangsanlage für den Mobilfunk, die ein begrenztes Gebiet (Funkzelle) versorgt. 

 

Beschleunigungssensor: siehe Gyroskop

 

Betreute Server: Computing & Desktop Services des operativen Segments ­Geschäftskunden. Umfasst alle Systeme, die physikalischen und die logischen ­(virtuellen) Systeme.

 

BfS: Bundesamt für Strahlenschutz

 

Big Data: Als Big Data werden besonders große Datenmengen bezeichnet, die mit Hilfe von Standard-Datenbanken und Daten-Management-Tools nicht oder nur unzureichend verarbeitet werden können. Durch entsprechende IT-Anwendungen lassen sie sich aber speichern und auswerten. So können beispielsweise Unternehmen Forenbeiträge im Internet oder interne Betriebs- und Maschinendaten analysieren, um ihre Strategie sowie Strukturen und Prozesse zu optimieren.

 

Blackberry: Kanadischer Smartphone-Hersteller (früher RIM), der vor allem als Pionier mobilen E-Mail-Nutzung bekannt wurde. Blackberrys waren die ersten Mobiltelefone, die Push E-Mail beherrschten, und deshalb hauptsächlich unter Geschäftsleuten verbreitet waren.

 

BLE: siehe Bluetooth 4.0

 

BImSchV: Bundesimmissionsschutzverordnung

 

Bitstromzugang: Der Bitstromzugang (auch Bitstream Access engl. ) ist ein Vorleistungsprodukt, mit dem alternative Telefongesellschaften Breitband-Anschlüsse realisieren können.

 

Bluetooth: Ein Nahbereichsfunkstandard, der in seinen Grundzügen bereits 1994 entstand, als der Ingenieur Japp Haartsen von seinem Arbeitgeber Ericsson den Auftrag erhielt, eine Funkverbindung zwischen Kopfhörer und Mobiltelefon zu entwickeln. Der aus dieser Arbeit resultierende Cable Replacement Standard wurde dann 1997 in Anlehnung an den dänischen Wikingerkönig Harald Blauzahn (915 bis 986) in Bluetooth umbenannt.

 

Bluetooth 4.0:  und dessen Nachfolger sind sehr stromsparende Funkübertragungsstandards, die häufig von Wearables genutzt werden, deren Akkus in der Regel recht klein sein müssen.

 

Bluetooth-Profil: Für die verschiedenen Bluetooth Anwendungszweck gibt es unterschiedliche Profile, welche die geforderten Aufgaben optimal erledigt. So müssen beispielsweise bei der Übertragung von Sprache alle Daten zu einem bestimmten Zeitpunkt gesendet werden, während dies bei der Dateiübertragung nicht unbedingt erforderlich ist. Diese Profile sind entweder voreingestellt oder können von Hand eingerichtet werden.

 

BMUB:  Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Kurzform: Bundesumweltministerium.

 

B-Netz: Das zweite Mobilfunknetz in Deutschland wurde 1972 eingeführt. Zwar mussten die Anrufe nicht mehr wie im A-Netz handvermittelt werden, der Anrufer musste jedoch wissen, wo sich der gewünschte Gesprächspartner aufhält. Je nach Aufenthaltsort musste die richtige Vorwahl gewählt werden. Der Betrieb des B-Netzes wurde 1994 eingestellt.

 

BNetzA: Bundesnetzagentur: Die "Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen", abgekürzt BNetzA, reguliert als Bundesoberbehörde unter anderem Post und Telekommunikation.

Ihre Aufgabe ist es, durch Liberalisierung und Deregulierung die weitere Entwicklung etwa des Telekommunikationsmarktes zu fördern. Außerdem ist sie zuständig für Standortgenehmigungsverfahren beim Ausbau des Mobilfunknetzes.

 

Branding: Das so genannte Branding gibt im Mobilfunkmarkt an, dass ein Handy vom Netzbetreiber vorkonfiguriert wurde. Bei Einschalten eines solchen Mobiltelefons erscheint ein Startlogo des jeweiligen Mobilfunkbetreibers. Die Menüstruktur und das grafische Menü können optisch dem Design des Anbieters angepasst sein. Neben speziellen Provider-Apps sind möglicherweise Firmware und Betriebssystem dem Netzbetreiber angepasst.

 

Brillo: ist eine Software für Entwickler, die sich mit dem Internet of Things beschäftigen. Auf der Basis von Android können Programmierer ein angepasstes  Betriebssystem auf den Gegenstände installieren, die sie mit dem Internet verbinden wollen. Sie können damit außerdem Daten sammeln und auswerten. Durch die Integration von Weave und die Bereitstellung einer App wird die Interaktion mit den Gegenständen möglich.

 

Browser: ist eine Smartphone-Applikation, welche für die Darstellung von Internet-Seiten auf dem Handy verantwortlich ist. Aktuelle Smartphone-Browser stehen ihren großen Geschwistern auf PC und Mac in der Regel in Nichts nach. 

 

Bundesnetzagentur: Die "Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen" reguliert als Bundesoberbehörde unter anderem Post und Telekommunikation. Ihre Aufgabe ist es, durch Liberalisierung und Deregulierung die weitere Entwicklung etwa des Telekommunikationsmarktes zu fördern. Außerdem ist sie zuständig für Standortgenehmigungsverfahren beim Ausbau des Mobilfunknetzes (Funkmasten).

 

BYOD: "bring your own device"  ist eine Organisationsrichtlinie, die den Einsatz von privat genutzten elektronischen Endgeräten wie Smartphones, Notebooks oder Tablets im Unternehmen regelt. Dieser Trend wird die Arbeitsweise und IT-Struktur der Unternehmen grundlegend verändern und erfordert besondere Sorgfalt bei der Datensicherheit.

 

C

 

CAD: Computer Aided Design: Computerunterstütztes Entwerfen, Konstruieren und Entwickeln in Gebieten wie Architektur, Bauwesen, Maschinenbau usw. CAD zeichnet sich durch eine sehr weit entwickelte graphische Datenverarbeitung aus.

 

Call-Back: Das Call-Back-Verfahren (zu deutsch Rückruf) ermöglicht es, auch bei Gesprächen vom Handy aus über einen günstigeren Anbieter zu telefonieren. Dazu wählt der Anrufer die Nummer eines Call-Back-Anbieters (meist eine kostenlose 0800-Nummer) und legt entweder sofort selber wieder auf oder wird vom Anbieter gleich wieder getrennt. Dieser ruft kurze Zeit später zurück und stellt dem Anrufer eine Leitung zur Verfügung, über die er zu günstigeren Konditionen sein Gespräch führen kann.

 

Call-by-Call: Englisch wörtlich "Anruf-für-Anruf": die Möglichkeit, einzelne Telefongespräche oder Internetverbindungen über einen anderen Anbieter als den des Telefonanschlusses zu führen und abzurechnen. In Deutschland ist das als reguläres Verfahren ausschließlich über die Festnetzanschlüsse der Deutschen Telekom möglich.

 

Call Center: bezeichnet einen Unternehmensbereich oder ein eigenständiges Unternehmen, in dem Marktkontakte telefonisch aktiv (outbound) oder passiv (inbound) hergestellt werden. In einem Call Center wird neben Serviceangeboten auch häufig Telefonverkauf als Form des Direktmarketing operativ umgesetzt.

 

Call-Through: Das Call-Though-Verfahren (zu deutsch Durchwahl) ermöglicht es, auch bei Gesprächen vom Handy aus über einen günstigeren Anbieter zu telefonieren. Dazu wählt der Anrufer die Nummer des Call-Through-Anbieters (meist eine kostenlose 0800-Nummer) und wird dann nach der Authentifizierung zur eigentlichen Rufnummer weiter verbunden.

 

Callya: ist die Prepaid-Karte von Vodafone D2.

 

Careerloft: ist ein Karriere-Netzwerk, welches talentierte Studenten und Absolventen aus verschiedenen Bereichen mit Unternehmen wie der Telekom zusammenbringt.

 

Car-Kit: Mit einem Car-Kit lässt sich ein Mobiltelefon optimal mit einem PKW verbinden. Mit Hilfe einer Außenantenne ist überall guter Empfang gewährleistet. Die Sprachausgabe erfolgt über die Lautsprecher des Autoradios. Das Mikrofon wird ebenfalls ausgelagert und befindet sich zur besseren Verständigung meist im Bereich der Sonnenblende.

 

Carrier: Bezeichnet einen Betreiber von Telekommunikationsnetzwerken.

 

CDMA: ist eine der wichtigsten Übertragungstechnologien in UMTS-Netzen. Hierbei verwenden alle Teilnehmer den selben Frequenzbereich. Durch Kodierung der Signale wird gewährleistet, dass nur die für ihn bestimmten Daten vom Teilnehmer herausgefiltert werden.

 

CDPD (Cellular Digital Packet Data): Nordamerikanisches Protokoll zur mobilen Datenübermittlung in Funknetzen der zweiten Generation mit datenbasierter Abrechnung, ähnlich GPRS in Europa.

 

Cell Broadcast: Unter Cell Broadcast versteht man von einem Dienstleister versendete Kurzmitteilungen mit Informationen zu bestimmten Themen. Diese Nachrichten können bis zu 93 Zeichen haben und gehen an alle Personen einer vorher definierten Gruppe. Besonders oft wird Cell Broadcast von Informations- und Nachrichtendiensten sowie von Netzbetreiber für technische Informationen genutzt.

 

Change Over: Unter Change-Over versteht man die Weitergabe eines Endgerätes von einer Basisstation zur nächsten, ohne dass dieses eine Verbindung zu einem anderen Teilnehmer unterhält. Ist dies doch der Fall, spricht man vom Hand-Over.

 

CIF: Das Common Intermediate Formate ist ein Standard für die Auflösung einer Handy-Kamera, die dank des Video-Standards H.261 zum NTSC- und PAL-Format kompatibel ist.

 

CLIP: Durch CLIP kann in Telefonnetzen die Nummer des Anrufers mit übertragen werden, sodass diese für den Angerufenen bereits vor dem Abheben auf dem Display seines Telefons zu sehen ist. Mit Hilfe von CLIR lässt sich die Übertragung unterdrücken.

 

CLIR: Durch CLIR wird die Übermittlung der eigenen Rufnummer (CLIR) verhindert, sodass der Angerufene die Nummer des Anrufers nicht mehr auf seinem Display angezeigt bekommt. CLIR kann je nach Tarif und Unterstützung des Netzes, von Gespräch zu Gespräch oder dauerhaft aktiviert bzw. deaktiviert werden.

 

Cloud: Beim Cloud Computing erhält der Nutzer das, was er zuvor lokal auf seinem Rechner hatte, nun aus dem Internet, beispielsweise Textprogramme, Antivirensoftware oder Speicherplatz. Unabhängig davon, wo sich ein Anwender gerade befindet oder welches Endgerät (PC, Notebook, Tablet oder Smartphone) er gerade einsetzt. Entscheidend ist lediglich ein Internet-Zugang, um auf die Cloud zu zugreifen, die seine Applikationen zur Verfügung stellt.

 

C-NetzDas dritte Mobilfunknetz, welches 1986 ins Leben gerufen wurde, war das erste vollwertige mobile Netz. Weder mussten die Verbindungen handvermittelt werden, noch wurde je nach Aufenthaltsort des Handys die richtige Vorwahl verlangt. Das C-Netz war besonders häufig als Autotelefon im Einsatz, Ende 2000 wurde es außer Betrieb genommen.

 

Connected Car: Die Vernetzung von Fahrzeugen mit Hilfe mobiler Internetanschlüsse. Die Insassen können damit zum Beispiel E-Mails empfangen und versenden, sich über Staus und freie Parkplätze informieren oder eine Ferndiagnose der Werkstatt einholen. Ab 2015 soll zudem in jeden Neuwagen das Notrufsystem eCall eingebaut werden. Voraussetzung ist in jedem Fall eine fest verbaute SIM-Karte (Mobilfunk) im Fahrzeug und die Ausstattung mit einem GPS-Modul.

 

Connected Home: Die Vernetzung von Geräten und Funktionen in Haushalten oder kompletten Wohnhäusern. Mit Smartphone oder Tablet-PC können sie auch aus der Ferne ein- oder ausgeschaltet werden. So lassen sich die Heizung schon von unterwegs aus regeln oder die Jalousien aus dem Urlaub steuern. Die Deutsche Telekom hat alle entsprechenden Funktionen in der Home Management Plattform QIVICON zusammengefasst.

 

Content: Englisch Bezeichnung für Inhalte. Dabei kann es sich ebenso um Programme oder Dienste wie auch um Texte, Bilder oder Daten handeln.

 

Content-Paket: Inhalt dieser Pakete sind Abonnements. Das können digitalen Angebote von Verlagen (z.B. BildPlus), aber auch der Zugriff auf die Vollversionen von Spiele-Apps (z.B. EA Games) sein.

 

Corporate Identity/Corporate Design: Die Corporate Identity ("Firmenpersönlichkeit") repräsentiert die Gesamtheit der Charakteristika eines Unternehmens. Das Konzept der "CI" beruht auf der Idee, dass Unternehmen wie Persönlichkeiten wahrgenommen werden und ähnlich wie solche handeln können. Typischerweise umfasst die CI die Unternehmensphilosophie, das Leitbild, die Begrifflichkeiten, die Handlungsrichtlinien. CI ist eng verzahnt mit dem Corporate Design (CD), das die Außendarstellung des Unternehmens definiert, etwa in Erstellung und Einsatz eines Logos oder einheitlicher Gestaltungsvorgaben für Druckwerke.

 

Corporate Network: Auch als Corporate Telecommunications Network (CTN) bezeichnet. Dabei handelt es sich um ein Telekommunikationsnetz für eine begrenzte Nutzeranzahl. Ein Corporate Network ist zumeist an die Bedürfnisse von Unternehmen oder Unternehmensgruppen speziell angepasst. Die Netzleistungen/-dienste, die Abrechnung, die Bereitstellung und das Management eines Corporate Networks unterscheiden sich im Allgemeinen von denen, die ein öffentlich zugängliches Netz ("Öffentliches Netz") charakterisieren.

 

CRM: Customer Relationship Management, zu deutsch: Kundenbeziehungsmanagement. CRM unterstützt die Kommunikation im Kundenprozess mit verlässlichen Daten, um die Aufmerksamkeit in Beziehungen mit einem hohen Kundenwert zu konzentrieren und Schwachstellen im Dialog mit dem Kunden zu identifizieren. Ziel ist eine langfristige Kundenbindung.

 

CSP: Das CSP (Center for Strategic Projects) ist das Inhouse Consulting der Deutschen Telekom.

Der Bereich tritt als interne Beratung auf, mit dem Ziel die Telekom kontinuierlich zu transformieren, um im extrem dynamischen Telekommunikationsmarkt zukunftsfähig zu bleiben. Das CSP unterstützt also die Umsetzung neuer Strategien und Konzepte für alle Geschäftsbereiche.

 

CTI: Computer and Telephone Integration ist die Sammelbezeichnung für telefonische Kommunikationsanwendungen (Arbeitsplatzlösungen), die mit Hilfe eines PC die Abwicklung von Telefongesprächen komfortabler und rationeller gestalten. Zu den Funktionalitäten der CTI zählen beispielsweise das Wählen aus einer Datenbank, das Anzeigen von Gesprächsnotizen bei ankommenden Rufen sowie das Aufzeichnen von Notizen während des Gespräches. Weiterhin besteht die Möglichkeit, Telefonfunktionen, wie Anrufweiterschaltung oder Konferenzschaltung direkt am PC zu aktivieren.

 

Cyber Security: Sicherheit gegen Internet-Kriminalität.

 

D

 

DAB (Digital Audio Broadcasting): Internationaler Standard für die digitale Hörfunkübertragung. DAB bietet im Vergleich zum analogen Standard (FM bzw. UKW) bessere Klangqualität (auf CD-Niveau), eine effizientere Ausnutzung des Kanalrasters sowie die Möglichkeit, Zusatzinformationen wie beispielsweise Verkehrsinformationen oder textbasierte Kurznachrichten parallel zu übertragen.

 

DAB+: Das Digitalradio hat zwar Schwierigkeiten sich durchzusetzen, bietet aber einige Vorteile. DAB wurde bereits 2001 in Deutschland gestartet. DAB+ kam 2011 und übermittelt mittlerweile viele regionale und überregionale Sender mit Digital Audio Broadcasting, einem digitalen Übertragungsstandard, der nicht nur die Audioqualität verbessert hat, sondern auch eine höhere Datenrate bietet, sodass mehr Informationen (z.B. für Staumeldungen) übertragen werden können.

 

Datenautomatik: Mit der Datenautomatik erhöht sich das gebuchte Datenvolumen und vermeidet somit die Drosselung. Die Datenautomatik springt ein, wenn das Inklusivvolumen eines Vertrages aufgebraucht ist. Dazu werden 3-mal neue kleinere Datenpakete gegen einen Aufpreis zur Verfügung gestellt. Die dreimalige Buchung des Zusatzvolumens erfolgt automatisch.

 

Datenflatrate: siehe Datenvolumen

 

Datenschutz: bezeichnet den Schutz personenbezogener Daten vor Missbrauch. Das Ziel ist, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Recht auf informationelle Selbstbestimmung beeinträchtigt wird.

 

Datensicherung: Unter Datensicherung (Backup) versteht man das Kopieren der in einem Computersystem vorhandenen Daten auf ein alternatives (häufig transportables) Speichermedium. Dort werden diese dauerhaft (nicht unbegrenzt) mit dem Ziel aufbewahrt, den Datenverlust bei Systemausfällen zu begrenzen.

 

Datenvolumen: Nutzer bezahlen für ein bestimmtes Datenvolumen einen Pauschalbeitrag. Innerhalb dieses Volumens können sie das mobile Internet in der höchstmöglichen Bandbreite  nutzen, die der Anbieter zur Verfügung stellt. Ist das Volumen aufgebraucht, drosselt sich die Geschwindigkeit auf GPRS (64 kbit/s).

 

DECT: Digital Enhanced Cordless Telecommunications: Der 1992 vom Europäischen Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI) verabschiedete Übertragungsstandard für schnurlose Heimtelefone zeichnet sich gegenüber dem System der älteren Analogfunkgeräte durch höhere Übertragungs- und Abhörsicherheit aus. DECT-Telefone arbeiten im Mikrowellen-Frequenzbereich zwischen 1,88 GHz und 1,9 GHz bei einer Sendeleistung von 0,25 W.

 

De-Mail oder elektronische Signatur: Eine Technik zur sicheren, vertraulichen und nachweisbaren Kommunikation im Internet. Sie funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie eine E-Mail, doch im Unterschied zu dieser gelten gesetzliche Vorgaben zur Nachweisbarkeit der Kommunikation. So müssen sich alle Teilnehmer vor der ersten Nutzung des Dienstes eindeutig identifizieren. Außerdem besteht die Möglichkeit, beim Provider eine Sende- und Empfangsbestätigung anzufordern. Damit entspricht De-Mail einem Einschreiben im Bereich der Briefpost.

 

Desktop Service: Global Desktop Services umfassen Service-Leistungen bis zum Outsourcing der IT-Infrastruktur. Die Deutsche Telekom tritt hierbei als Komplettanbieter auf und stellt von der Server-Infrastruktur über die einzelnen ­Arbeitsplatz-PCs bis hin zu Applikations-Management und Callcenter-Diensten für Anwender-Support ein integriertes Portfolio rund um die Unternehmens-IT zur Verfügung.

 

Dialogmarketing: ist eine Form des Direktmarketings. Vor allem in unserem Deutschen Telekom Kundenservice arbeiten Experten, die sich im Rahmen des Dialogmarketings um verschiedene Bedarfe unserer Kunden kümmern. Außerdem bieten wir Ausbildungsplätze zum Kaufmann/-frau für Dialogmarketing und zur Servicefachkraft für Dialogmarketing an.

 

Digitale Dividende: Der Frequenzbereich von 790 bis 862 MHz ist durch die Digitalisierung des Rundfunks bzw. Fernsehens und durch die Freigabe des Militärfunks frei geworden und wird daher "Digitale Dividende" genannt.
Dieser Frequenzbereich eignet sich besonders gut für die mobile Breitbandversorgung in ländlichen Gebieten. Die Funksignale können sich im niedrigen Frequenzbereich besser ausbreiten, sodass eine Basisstation ein größeres Gebiet versorgen kann. Dadurch sind weniger Basisstationen in der Fläche notwendig, und ein wirtschaftlicher Ausbau ist möglich.

 

Digitale Netze: Im Gegensatz zur analogen Übermittlung übertragen sie Informationen (Sprache, Bilder, Töne) digitalisiert, also in Form von Nullen und Einsen. Dazu gehören z.B. die D- und E-Netze des Mobilfunks.

 

Digitalzoom: Oft wird bei Handykameras mit der Zoom-Funktion geworben. Dabei handelt es sich fast immer um ein digitales Zoom. Dabei rechnet die Kamera sämtliche Bildpunkte des zu vergrößernden Motivs um, was zu einer Verschlechterung der Bildqualität führt. Entscheidend ist bei einer Kamera immer der optische Zoom.

 

Discounter: Mobilfunkdiscounter beschränken sich bei ihren Handytarifen rein auf die Dienstleistungen Telefonie, SMS und Internet. Zusatzangebote gibt es kaum. Dafür sind die Preise sehr günstig. Die komplette Vertragsabwicklung inkl. Kundenservice läuft in der Regel über das Internet, Hotlines sind kostenpflichtig.

 

DLNA: Die Digital Living Network Alliance wurde einst ins Leben gerufen, um einen einheitlichen Standard für das einfache Übertragen von Daten zwischen unterschiedlichen Geräten per Funk zu ermöglichen (siehe auch DLNA – Bilder auf den Fernseher zaubern). 

 

DMB: Abkürzung für Digital Multimedia Broadcasting. Auf dieser Technologie basierte das erste Handy-TV in Deutschland. DMB-fähige Handys empfangen vier TV-Programme in einer Auflösung von 320x240 Pixeln. Die geringe Bandbreite von nur 1 MBit/s erlaubt aber nicht mehr als sechs TV-Programme. Der zukünftige TV-Standard DVB-H unterstützt bis zu 20 TV-Programme. In Deutschland wurde DMB nach der Testphase wieder eingestellt.

 

DMF: Deutsches Mobilfunk Forschungsprogramm

 

D-NetzDas vierte Mobilfunknetz wurde 1992 eingeführt und wurde ursprünglich von T-Mobile und Vodafone verwendet. Es sendet digital auf einer Frequenz von 900 MHz. Aufgrund der niedrigen Frequenz eignet es sich besonders für den Einsatz in Gebäuden, da die Signale nicht so stark gedämpft werden.

 

Downlink: bezeichnet die Funkverbindung von der Basisstation hin zum mobilen Endgerät (z. B. Handy oder Smartphone).

 

Drosselung: Innerhalb eines vorgegebenen Volumens kann das mobile Internet in der höchstmöglichen Bandbreite genutzt werden, die der Anbieter zur Verfügung stellt. Ist das Volumen aufgebraucht, erfolgt eine Drosselung auf GPRS-Geschwindigkeit (64 kbit/s). Die Nutzung bleibt allerdings ohne Mehrkosten. Möchte man wieder die volle Bandbreite nutzen, dann kann bei einigen Anbietern Datenvolumen nachgebucht werden.

 

DSL: Digital Subscriber Line, zu deutsch: digitale Teilnehmerleitung. Eine Technologie, mit der hohe Übertragungsbandbreiten für Privatwohnungen und kleine Unternehmen über gewöhnliche Kupfertelefonleitungen verfügbar gemacht werden können. Siehe auch ADSL.

 

Dualband: Ein Dualband-fähiges Handy ist in der Lage, sowohl im D-Netz als auch im E-Netz zu funken. Früher wurden dafür noch separate Handys hergestellt. Weil jedoch beide Netze inzwischen von allen Anbietern genutzt werden, muss heutzutage jedes Mobiltelefon Dualband-fähig sein. Auch im Ausland ist es erforderlich, dass das Mobiltelefon Dualband-fähig ist. Nur so ist die freie Netzwahl gewährleistet. In den USA wird ein Triband-, in Australien ein Quadband-Mobiltelefon benötigt, da dort noch weitere Frequenzen genutzt werden.

 

Dual-Mode: Beschreibt die Fähigkeit eines Handys, während einer bestehenden Datenverbindung zusätzlich noch Anrufe empfangen zu können. Dies ist nur im UMTS-Netz möglich. Wenn im GSM-Netz während einer GPRS-Internet-Verbindung ein Anruf eingeht, wird die Datenverbindung getrennt.

 

Dual-Sim: Handys und Smartphones, welche mit zwei SIM-Karten parallel bestückt werden können, setzen auf die sogenannte Dual-SIM-Funktion. Derart ist es möglich, Privat- und Firmenanschluss zu vereinen oder aber verschiedene Verträge im selben Gerät nutzen zu können. 

 

DVB-C: Digital Video Broadcasting- Cable bezeichnet eine Variante von DVB, die für die Übertragung von digitalen Mehrwertdiensten über Kabelanschluss verwendet wird. In der Regel ist das die digitale Aussendung von Fernsehsignalen. Bei aktuellen TV-Geräten sind Kabelempfänger bereits eingebaut.

 

DVB-S: Digital Video Broadcasting- Satellite ist ist die Bezeichnung für die Ausstrahlung von Digitalem Videorundfunk per Satellit.

 

DVB-T: Abkürzung für Digital Video Broadcasting-Terrestrial - bezeichnet die terrestrische (= erdgebundene) Verbreitung der Fernsehsignale in der Atmosphäre und ist eine Variante des DVB, die als Standard für die Übertragung von digitalem Fernsehen und Hörfunk per Antenne verwendet wird.

 

DVB-T2: Beim Digital Video Broadcasting Terrestrial 2 Standard wird das Fernsehprogramm weiterhin über erdgebundene Sendemasten verteilt. Dieses wird dann von Empfänger entschlüsselt, die High Efficiency Video Coding (H.265) unterstützen. Damit wird eine Übertragung in höherer Qualität möglich, die besonders von den privaten Sendern gewünscht wurde, um ihre HD-Abonnements verkaufen zu können. Im Zuge der Umstellung sollen Frequenzen frei werden, die von den Mobilfunknetzbetreibern für den Aufbau des 5G-Netzes verwendet werden sollen.

 

DVB-H: Digital Video Broadcasting-Handheld ist ein Standard für digitales TV für mobile Endgeräte, z.B. PDAs oder Handys.

 

Dynamic Services: ist ein Angebot zur variablen Bereitstellung von ICT Ressourcen und Leistungen durch T-Systems. Das kann beispielsweise Rechenkapazität, Datenservices samt Speicherkapazität oder die Bereitstellung einer Anwendung wie SAP inkl. Managed Services sein. Die Bereitstellung der Leistungen erfolgt dabei bedarfsgerecht entsprechend des Verbrauchs der Kunden und kann variabel nach oben oder unten angepasst werden. Kapazitäts-Engpässe werden beseitigt, die Flexibilität gesteigert und die Kosten werden auf die tatsächlich benötigte Verbrauchsmenge reduziert. Die IT Leistungen können so ideal dem Geschäftsverlauf angepasst werden.

 

Dynamische Regelung der Sendeleistung: Im Mobilfunk passen Basisstationen und mobile Endgeräte ihre Sendeleistung automatisch an die jeweiligen Übertragungsverhältnisse an.

 

E

 

E-Government: Kurz für Electronic Government.Eine Form des E-Business mit der Möglichkeit, mit staatlichen Behörden über das Internet oder sonstige Netze (Bürgernetz, Landkreisnetz) elektronisch zu kommunizieren und zu kooperieren (z.B. interaktive Abwicklung von Verwaltungsprozessen). Darüber hinaus umfasst das E-Government auch die elektronische Kommunikation und Kooperation zwischen den Behörden und vergleichbaren staatlichen Institutionen.

 

E-Health: Unter E-Health bezeichnet man alle Bestrebungen, die Gesundheitsversorgung durch den Gebrauch von Informations- und Kommunikationstechnologie zu verbessern.

 

EDGE: Enhanced Data Rates for GSM Evolution (EDGE) bezeichnet eine Technik zur Erhöhung der Datenrate in GSM-Mobilfunknetzen durch Einführung eines zusätzlichen Modulationsverfahrens. Mit EDGE werden GPRS zu E-GPRS (Enhanced GPRS) und HSCSD zu ECSD (Enhanced Circuit Switched Data) erweitert.

 

EEG: Elektroenzephalogramm, Methode zur Messung von Hirnströmen.

 

EFR: Die Enhanced Full Rate Technologie ermöglicht eine deutlich bessere Gesprächsqualität. Dabei wird die Sprache nach einem besonderen Verfahren so codiert, dass sie möglichst ohne Störgeräusche und Verzerrungen ankommt.

 

eGK: Abkürzung für elektronische Gesundheitskarte.

 

Einstrahlfestigkeit: Elektrische Geräte werden so konstruiert, dass außerhalb bestimmter, gesetzlich vorgeschriebener Abstände keine Störung durch andere Geräte auftritt. Für medizinische Geräte ist nach der Norm DIN-EN 60601-1-2 eine elektromagnetische Verträglichkeit (Einstrahlfestigkeit) von 3 V/m vorgesehen, für lebenserhaltende Medizingeräte von 10 V/m. Der empfohlene Abstand zwischen einem Handy und einem nicht lebenserhaltenden Gerät sollte mindestens drei Meter betragen.

 

EMF: Elektromagnetische Felder

 

EMS: Der Enhanced Messaging Service sollte der Nachfolger der SMS werden. In eine EMS können kleine Grafiken und Töne eingebunden werden. Durchgesetzt hat sich dieser Dienst wegen der damals höheren Kosten für mobile Daten nicht. 

E-Netz: Das fünfte und modernste Mobilfunknetz wurde 1994 eingeführt und wird von E-Plus und O2-Germany verwendet. Es sendet auf einer Frequenz von 1800 Mhz. Auf Grund der höheren Frequenz werden die Signale stärker gedämpft. Das E-Netz benötigt daher mehr Sendemasten in geringerem Abstand.

 

Emission: Im Bereich des Mobilfunks wird unter Emission die Aussendung von Funkwellen bzw. elektromagnetischen Feldern verstanden.

 

Emoticon: Ein Kunstwort aus Emotion und Icon, zu deutsch etwa Stimmungssymbol. Mit diesen Zeichen, die aus Interpunktionszeichen wie Komma oder Semikolon bestehen, kann man in SMS oder E-Mails ausdrücken, wie eine Mitteilung zu verstehen ist. Die Zeichenkombination ;-) etwa zeigt ein auf der rechten Seite liegendes, zwinkerndes Gesicht und besagt, dass die Mitteilung nicht ganz ernst zu nehmen ist.

 

EMV-Gesetz: Deutsches EMV-Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit (Störfestigkeit) von technischen Geräten vom 18.09.1998

 

EMV-Richtlinien: EU-Richtlinien zur elektromagnetischen Verträglichkeit technischer Geräte 89/336/EWG vom 03.05.1989

 

EMVU: Elektromagnetische Umweltverträglichkeit. Analysiert und bewertet die Einflüsse elektromagnetischer Felder auf die Umwelt und den Menschen.

 

Enactus: (ehemals SIFE) ist eine der weltweit größten gemeinnützigen Studierendenorganisationen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, theoretisches Wissen aus der Universität in nachhaltige Praxisprojekte einzubringen. Die Telekom fördert dieses Netzwerk.

 

Equalizer: Mittels virtuellem Equalizer passen Musik-Freunde die Ausgangs-Töne ihres Smartphone-Musikplayer dem eigenen Geschmack an. 

 

ERP: Enterprise Ressource Planning (engl.) - Unternehmensressourcenplanung. Bezeichnet die Aufgabe, die in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen wie Kapital, Betriebsmittel oder Personal möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzusetzen und somit die Steuerung von Geschäftsprozessen zu optimieren.

 

eSIM: Die klassischen SIM-Karten wird mit der "Embedded SIM" überflüssig. Sie ist ein in Smartphones, Tablets und Wearables fest verbauter Chip, der bei einem Netz- oder Providerwechsel lediglich umprogrammiert werden muss.

 

Ethernet: ist eine kabelgebundene Datennetztechnologie für lokale Datennetze (LANs). Sie ermöglicht den Datenaustausch zwischen allen in einem lokalen Netz angeschlossenen Geräten (Computer, Drucker, etc.). In seiner traditionellen Ausprägung erstreckt sich das LAN dabei nur über ein Gebäude. Ethernet-Technologie verbindet heute auch Geräte über weite Entfernungen.

 

EVU: Unter einem Energieversorgungsunternehmen versteht man ein Unternehmen, das entweder elektrische Energie erzeugt und über das öffentliche Stromnetz verteilt oder die Versorgung mit Erdgas oder Wärme betreibt.

 

Exposition: Das (beabsichtigte oder unbeabsichtigte) Ausgesetztsein eines Organismus oder seiner Teilstrukturen externen Einflüssen gegenüber (im Mobilfunk): elektromagnetischen Feldern.

 

Extranet: dienen der Bereitstellungen von Informationen, die zum Beispiel Unternehmen, Kunden oder Partnern zugänglich gemacht werden, nicht aber der Öffentlichkeit. Zur Sicherung der Verbindung können verschiedene Verschlüsselungsmethoden verwendet werden.

 

F

 

Feature Phone: Als Feature Phones werden Mobiltelefone bezeichnet, die sich in erster Linie auf die Telefon- und SMS-Funktion beschränken. Eine kleine Kamera und ein Browser zur rudimentären Internetnutzung sind ebenfalls an Bord. Sie werden häufig als Senioren-Handys oder in Entwicklungsländern verkauft.

 

Feldstärke: Maß für die Stärke des elektromagnetischen Feldes; wird in Volt pro Meter (elektrisches Feld) und in Ampere pro Meter (magnetisches Feld) gemessen.

 

FEMU Datenbank: EMF-Datenbank des deutschen Forschungszentrums für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit (FEMU) der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen.

 

Flash: ist eine Codierungsart/-form für grafische Darstellungen. Flash ermöglicht z.B. das Darstellen von animierten Objekten oder das abspielen von Video/Musik im Internet (sog. "Video-/Audio-Streams").

 

Flatrate: Zu deutsch: Pauschalgebühr. Eine nutzungsunabhängige Abrechnung von Telekommunikationsdiensten - insbesondere im Bereich Telefonie und Internet - mit einer z.B. monatlich erhobenen Pauschalgebühr, abhängig von einer vertraglich vereinbarten Leistung (z.B. Transferbandbreite, Datenvolumen). Das Überschreiten der vereinbarten "Dienstleistungsmenge" kostet extra. 

 

Flugmodus: siehe Flugzeugmodus

 

Flugzeugmodus: oder auch Flight-Mode bedeutet die Abschaltung der Funkeinheit des Mobiltelefons. Die Kamera und der MP3-Player können so im Flugzeug oder im Krankenhaus weiterhin genutzt werden.

 

FMC: Fixed Mobile Convergence beschreibt das Zusammenwachsen (Konvergenz) von Fest- und Mobilfunk-Tarifen bei Kunden, die sowohl einen Festnetz- als auch einen Mobilfunk-Vertrag bei der Deutschen Telekom haben.

 

Freisprecheinrichtung: Das Freisprechen erfolgt entweder über integrierte Lautsprecher im Handy oder über eine externe Einrichtung, beispielsweise ein Headset. Dieses wird entweder per Bluetooth oder über die Datenschnittstelle mit dem Handy verbunden. Die besten Ergebnisse erzielt ein Car-Kit.

 

Frequenz: Maß für die zeitliche Veränderung elektromagnetischer Felder; wird in Schwingung pro Sekunde (Hz) gemessen.

 

Frequenzspektrum: Beschreibt die zur Verfügung stehende Frequenzbandbreite, die für die Übertragung von Daten genutzt wird. Im Allgemeinen gilt: Ein je größeres Spektrum genutzt wird, desto höher ist die erreichbare Datenrate, wenn die gleichen Übertragungstechnologien und -parameter verwendet werden.

 

FTTB: Fiber to the building bezeichnet man in der Telekommunikation das Verlegen von Glasfaser-Kabeln bis ins Gebäude (Keller).

 

FTTC: (Fiber to the curb) Schlagwort für den flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes. Bei FTTC endet die Glasfaser (Fiber) in den Verteilerkästen auf dem Bürgersteig (Curb). Die "letzte Meile" zu den einzelnen Haushalten wird weiterhin mit den vorhandenen Kupferkabeln bewältigt. Siehe auch Glasfaserkabel.

 

FTTH: (Fiber to the home) Im Gegensatz zu FTTC bezeichnet Fiber to the Home den Ausbau des Glasfasernetzes (Fiber) bis zu jedem einzelnen Haushalt (Home). Siehe auch FTTC.

 

FTTX: Hierunter fallen die drei Glasfaser-Ausbaumöglichkeiten FTTB, FTTC sowie FTTH.

 

Full-High-Definition-Auflösung: (1080p), in der z.B. Blu-ray-Filme wiedergeben werden, sorgt für eine scharfe Darstellung und entspricht 1920 x 1080 Pixel.

 

Funkzelle: Jede Basisstation versorgt nur ein eng begrenztes Gebiet, die Funkzelle. Die aneinandergrenzenden Funkzellen bilden eine flächendeckende Netzstruktur.

 

G

 

Gebührenerfassung: Mit Hilfe der Gebührenerfassung ist es dem Nutzer möglich, die Gesprächskosten direkt auf dem Display abzulesen.

 

Gepulste Signalform: Wird im D- und E-Netz verwendet. Hierbei werden die Sprach- und Datensignale in zeitlich gestaffelten Intervallen - den Zeitschlitzen - übertragen. Eine gepulste Welle wird in einem bestimmten Rhythmus an- und abgeschaltet.

 

GHG Protocol: Das GHG Protocol unterscheidet die Treibhausgas-Emissionen nach dem Grad der Beeinflussbarkeit durch das berichtende Unternehmen in die Kategorien „Scope 1“, „Scope 2“ und „Scope 3“:

  • Scope 1 beinhaltet alle direkten Emissionen.
  • Scope 2 deckt alle indirekten Emissionen ab, die z. B. bei der Erzeugung von Elektrizität, Dampf oder Wärmeenergie entstehen, die das Unternehmen von externer Seite bezieht.
  • Scope 3 gilt für alle übrigen indirekten Emissionen im Bereich Logistik, ­Materialverbrauch, Ver- und Entsorgung. Dies schließt auch die bei Dienstleistungs- und Produktionsunternehmen sowie in deren Vorketten entstehenden Emissionen ein.

 

Gigabit: ist eine Informationseinheit oder Einheit für Speicherplatz. 1 Gigabit entspricht 1.000.000.000 bits.

 

Glasfaser Anschlüsse: Gesamtzahl aller FTTX-Anschlüsse (z. B. FTTC/VDSL, ­Vectoring sowie FTTH).

 

Glasfaserkabel: Nachrichtenübertragungsmedium aus hochreinem Quarzglas. Glasfaserkabel weisen eine höhere Übertragungskapazität (im Gbit/s-Bereich) und geringere Signalverzerrungen als Kupferkabel auf.

 

Gorilla Glas:  ist eine Entwicklung der Firma Corning. Die Displays von Smartphhones werden häufig von diesem kratz- und bruchfesten Glas geschützt, das es mittlerweile in mehreren Versionen gibt. Dabei will der Hersteller die Widerstandsfähigkeit des Materials stets weiterentwickelt haben

 

GPRS: General Packet Radio Service ist eine Datenübertragungstechnik für Mobilfunknetze, z.B. zum Übertragen von Internetseiten auf Handy. Die Abrechnung erfolgt meist über das Datenvolumen.

 

GPS Satellitentechnik: Das amerikanische Global Positioning System ermittel mit Hilfe von Satellitensignalen den momentanen Standort. Mit entsprechenden Karten ist somit eine Navigation möglich. Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo soll 2014 betriebsbereit sein; es unterliegt im Unterschied zu GPS nicht der nationalen militärischen Kontrolle.

 

Grenzwert: Gesetzlich vorgeschriebener Wert, unterhalb dessen nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen gesundheitsrelevante Effekte für den Menschen auszuschließen sind. Grenzwerte dienen dem Schutz der Gesundheit. Im Mobilfunk gibt es Basisgrenzwerte und abgeleitete Grenzwerte.

 

Grid-Computing: Grid bezeichnet ein Netzwerk aus miteinander verbundenen Großrechnern. Bei freien Kapazitäten eines Rechners stellt er seine Rechenleistung bei Anforderung anderen zur Verfügung. Die Verbindung untereinander geschieht über ein Hochleistungs-Backbone. Größtenteils wird das Backbone des Internet benutzt. Damit sind solche Grids eine effektive und effiziente Möglichkeit, um über Organisationsgrenzen hinweg komplexe Aufgaben zu lösen. Über das Netz greift der Nutzer unabhängig vom Standort nach Bedarf auf alle Ressourcen zu.

 

Groufie: Der Begriff ist eine Erfindung von Huawei und setzt sich aus den Wörtern "Group" und "Selfie" zusammen. Nachdem bei der Oscar-Verleihung 2014 das am häufigsten auf Twitter geteilte Bild ein Gruppen-Selfie mit Ellen DeGeneres, Meryl Streep, Jennifer Lawrence, Julia Roberts, Angelina Jolie, Brad Pitt, Bradley Cooper, Channing Tatum und Jared Leto war, stellte der chinesische Hersteller noch im selben Jahr ein Smartphone vor, dessen Linse auf der Vorderseite einen Panorama-Modus hat, der drei Aufnahmen zusammenfügt. So passt auch ein größerer Teil des Hintergrundes auf ein Selfie oder eben eine Gruppe.

 

Grüner PC/ Grüne IT: Unter dem Stichwort Green IT (seltener auch Green ICT) versteht man Bestrebungen, die Nutzung von Informationstechnik (IT) bzw. Informations- und Kommunikationstechnologie (früher IKT oder IuK, engl. ICT) über deren gesamten Lebenszyklus hinweg umwelt- und ressourcenschonend zu gestalten, also vom Design der Systeme und zur Produktion der Komponenten über deren Verwendung bis zur Entsorgung, bzw. dem Recycling der Geräte.

 

GSM: Das Global System for Mobile Communications (früher Groupe Spéciale Mobile, GSM) ist ein Standard für volldigitale Mobilfunknetze, der hauptsächlich für Telefonie, aber auch für leitungsvermittelte und paketvermittelte Datenübertragung sowie Kurzmitteilungen (Short Messages) genutzt wird. Es ist der weltweit am meisten verbreitete Mobilfunk-Standard.

 

Gyroskop: Aktuelle Handys und Smartphones setzen durch die Bank auf sogenannte Beschleunigungsensoren, auch Gyroskop genannt. Damit erkennt das Smartphone bestimmte Neigungswinkel und passt die Ansicht, also im Hoch oder Querformat, entsprechend an. 

 

H

 

Hacker: Im Fachjargon Person, die Freude daran hat bzw. es als kreative oder intellektuelle Herausforderung betrachtet, sich in komplizierte Programmsysteme einzuarbeiten. Anders als der normale Benutzer, der es vorzieht, nur das funktionale Minimum eines Programms zu erlernen, versucht ein Hacker, die Möglichkeiten des Programms auszureizen oder gar zu erweitern. Dazu kann auch gehören, unter Umgehung von Sicherungsfunktionen unberechtigt in fremde Computersysteme einzudringen, um an sensible Daten zu gelangen. Im Unterschied zu Hackern richten so genannte Cracker dagegen oft Schäden an und manipulieren und/oder veröffentlichen vertrauliche Daten.

 

Handover: Beschreibt die Übergabe des Mobiltelefons in eine benachbarte Mobilfunkzelle. Beim Wechsel des Standortes, z.B. während einer Autofahrt, meldet sich das Telefon zunächst in der alten Mobilfunkzelle ab und anschließend in der neuen an. Die geschieht automatisch und für den Benutzer unmerklich.

 

Handy: Ein Mobiltelefon (umgangssprachlich Handy auch Funktelefon, GSM-Telefon, englisch cell phone und mobile phone, Kurzform: mobile) ist ein tragbares Telefon, das über Funk (GSM) mit dem Telefonnetz kommuniziert und daher ortsunabhängig eingesetzt werden kann. 2013 wurden weltweit erstmals mehr internetfähige Mobiltelefone mit berührungsempfindlichen Bildschirmen (Smartphones) als herkömmliche Mobiltelefone verkauft. Die größten Hersteller von Mobilfunkgeräten weltweit sind Samsung, Nokia und Apple, ZTE, LG, Huawei, TCL, Blackberry (RIM), Motorola und HTC.

 

Handy Subvention: Ein subventioniertes Handy ersteht man in Verbindung mit einem Laufzeitvertrag. Bei dessen Abschluss ermöglichen es verschiedene Anbieter, aktuelle Handys bereits für wenige Euro zu kaufen. Dafür wird jeden Monat ein bestimmter Betrag auf die Rechnungssumme aufgeschlagen, um das Handy abzubezahlen. Oftmals lohnt es daher Vertrag und Handy einzeln zu kaufen.

 

HD-Auflösung: Die High-Definition-Auflösung (HD-ready) entspricht etwa der Hälfte der Bildpunkte-Zahl von FullHD, also 1280 x 720 Pixel.

 

HDR: Ein High-Dynamic-Range-Foto ist aus mehreren Aufnahmen zusammengesetzt, um eine optimale Beleuchtung und Farbsättigung zu erreichen. Moderne Smartphones bieten HDR als Option oder Automatik an.

 

HDTV: High Definition Television ist ein hochauflösender Fernsehstandard mit mehr Bildpunkten und Schärfe als PAL oder NTSC.

 

Headset: Ermöglicht Telefonie, ohne dass das Handy dabei an das Ohr geführt werden muss. Mittels eines Kopfhörers und eines integrierten Mikrofons im Kabel klappt die Verständigung auch dann, wenn das Handy auf dem Tisch liegt. Drahtlose Bluetooth-Headsets vereinen Lautsprecher mit Mikrofon und werden mittels eines Bügels direkt am Ohr getragen.

 

HfTL: Hochschule für Telekommunikation Leipzig ist eine private Fachhochschule, die auf den Bereich der Telekommunikation spezialisiert ist. Träger der HfTL ist die Telekom.

Hertz (Hz): ist eine Anzahl an Wiederholungen in einer 

 

Honeypot: Englisch für "Honigtopf": eine bewusst gestellte Falle, mit dem IT-Entwickler und -Betreiber Viren- und Hackerangriffe sowie deren Urheber identifizieren. So wie Bären bei der Jagd mit einem Honigköder "angelockt" werden, sollen Hacker auf vermeintliche Schwachstellen in IT-Systemen reagieren und versuchen, sie auszunutzen. Tatsächlich können sie dadurch erkannt und das System vor zukünftigen Angriffen geschützt werden.

 

HotSpots: werden Standorte genannt, die Nutzern einen schnellen Internetzuggang über WLAN ermöglichen. Allein die Telekom betreibt rund 11.000 HotSpots in Deutschland und 50.000 weltweit, zum Beispiel in Flughäfen, Hotels, Messen und Konferenzzentren.

 

Hotspot-Flatrate: ermöglicht das Surfen im Internet über WLAN-Zugangspunkte, die von Mobilfunkanbietern und Providern im öffentlichen Raum zur Verfügung gestellt werden.

 

HSCSD: Der High Speed Circuit Switch Data Dienst war die erste Maßnahme der Netzbetreiber, um das Handy-Internet merklich zu beschleunigen. Bis zu 57,6 kbit/s können mit dieser Technologie übertragen werden. HSCSD ist im Gegensatz zu GPRS und UMTS leitungsbasiert, das heißt zur Einwahl muss eine Telefonnummer gewählt werden. Deswegen wird nach Zeit abgerechnet. Im Zuge der Einführung von UMTS verlor dieser Service an Bedeutung.

 

HSDPA: High Speed Downlink Packet Access. Mobilfunk-Technik, die die Übertragungsrate im UMTS-Netz steigert. Diese Weiterentwicklung von UMTS ermöglicht die Datenübertragung im Downlink mit einer realistischen Datenrate von bis zu 14,4 Mbit/s.

 

HSPA+: Bei aktuellen Handys und Smartphones ist von High Speed Packet Acces Plus die Rede, sobald sowohl der Down- als auch der Upload via HSDPA beziehungsweise HSUPA erfolgen. Im Prinzip ist HSPA als schnellerer UMTS-Zugang zu beschreiben.  HSDPA steht für den schnellen Download, via HSUPA gelang der schnellere Upload im mobilen Datennetz.

 

HSUPA: High Speed Uplink Packet Access erhöht die Übertragungsrate im Uplink im UMTS-Netz und ermöglicht kürzere Latenzzeiten (Verzögerungszeiten). Es können bis zu 5,8 MBit/s übertragen werden.

 

HTML: Hypertext Markup Language, Sprache zur Darstellung von Seiten im World Wide Web. Sie legt die Anordnung von Texten, Grafiken und Bildern auf einer Web-Seite fest.

 

Hybrid: Den Begriff Hybrid steht für Gekreuztes, Vermischtes. Ihn gibt es in vielen verschiedenen Zusammenhängen. Im Bereich des Mobilfunks ist Hybrid ist ein kombiniertes Produkt aus Festnetz und Mobilfunk. So wird die Geschwindikeit des Internetzugangs erhöht, indem der Router per DSL und LTE das Tor zum Word-Wide-Web öffnet. Eine ähnliches Prinzip verwenden auch Smartphones, die durch das gleichzeitige verwenden der WLAN- und der Mobilfunkverbindung die Downloadrate erhöhen.

 

Hybrid Access: Eine "Hybrid-Box" soll die Stärken der Funktechnik LTE (4G) und VDSL-Vectoring bündeln. Der hybride Internetverkehr der Zukunft soll über Vectoring und LTE zu- und abgeleitet werden, um im Download Geschwindigkeiten von bis zu 200 MBit/s und im Upload von bis zu 90 MBit/s zu ermöglichen. Das ermöglicht blitzschnelles Internet für Jedermann.

 

Hybrid-Box-Technologie: Die Hybrid-Lösung verbindet LTE und Vectoring miteinander und erhöht damit die Bandbreiten. Dies wird im Download Geschwindigkeiten von bis zu 200 MBit/s und im Upload von bis zu 90 MBit/s ermöglichen. Siehe auch LTE und Vectoring.

 

I

 

ICNIRP: International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection (internationale Kommission für den Schutz vor nicht ionisierender Strahlung).

 

IC: Interconnection (engl.) Festnetz-Terminierung. Siehe MTR.

 

ICT: Information and Communication Technology, zu deutsch: Informations- und Kommunikationstechnologie.
Die Zusammenfassung der beiden Begriffe entstand in den achtziger Jahren, um das Zusammenwachsen der Informationstechnik und der Kommunikationstechnik zu verdeutlichen.

 

Immission: Die Einwirkung von Faktoren wie zum Beispiel Lärm oder elektromagnetischen Feldern auf den Organismus Ionisierend: Strahlen nennt man ionisierend, wenn sie eine Schädigung des Zellmaterials durch Ionisation hervorrufen können. Dabei werden Elektronen aus dem Molekülverband der Zelle entfernt und so die Zelle geschädigt. Physikalisch können nur elektromagnetische Felder mit Wellenlängen kürzer als das UV-Licht ionisierend wirken.

 

IMEI: Die International Mobile Equipment Identification identifiziert anhand einer individuellen Nummer jedes Mobiltelefon völlig eindeutig. So kann beispielsweise nach einem Diebstahl das Mobiltelefon wieder zugeordnet werden. Mit der Tastenkombination *#06# kann bei jedem Mobiltelefon die individuelle „Fahrgestellnummer“ angezeigt werden.

 

I-Mode: Handy-Internet-Portal, das dem Nutzer eine Vielzahl von Informationen bereitgestellt hat. I-Mode basierte auf WAP 2.0, wurde in Deutschland nur von E-Plus angeboten und im Jahr wieder 2008 eingestellt.

 

IMSEI (International Mobile Subscriber Identity): Die IMSI dient der weltweiten eindeutigen Identifikation von Teilnehmern von Telekommunikations-Netzen und ist für Mobilfunk Netze auf der SIM-Karte gespeichert. Sie setzt sich zusammen aus der Länderkennung MCC (3 Ziffern), der Netzkennung MNC (2 Ziffern) und der Benutzerkennung MSIN (bis zu 10 Ziffern). Für Deutschland lautet die Länderkennung 262, für Österreich 232 und für die Schweiz 228. 

 

IN: (Intelligent Network/Intelligentes Netz) Kommunikationsnetz, bei dem die Verbindungssteuerung und die Diensteunterstützung getrennt sind. Dadurch lassen sich einzelne Leistungsmerkmale im Netz kundenindividuell einstellen oder kundenindividuelle Netze einrichten.

 

Indoor-Versorgung: Mit der Indoor-Versorgung ist die Versorgung innherhalb von Gebäuden gemeint, um auch dort Störungsfrei itelefonieren zu können.

 

Infrarot: Drahtlose Übertragungstechnik über Lichtsignale. Dadurch funktioniert sie nur, wenn die Geräte unmittelbaren Sichtkontakt haben. Zudem ist die Übertragungsgeschwindigkeit relativ gering. Mit der Einführung von Bluetooth verlor Infrarot immer mehr an Bedeutung, bis namhafte Hersteller die Technik wiederentdeckten, um ihre aktuellen Smartphones zur Fernbedienung zu machen.

 

Inklusivminuten: Als Inklusivminuten bezeichne man im Bereich des Mobilfunks die Summe der Minuten, die vertraglich zugesichert, Monat für Monat abtelefoniert werden können, ohne dass dafür Mehrkosten entstehen. Die ausgehandelte Grundgebühr fällt jedoch an. 

 

Inklusivvolumen: Mit dem Inklusivvolumen ist in der Regel das Daten-Volumen gemeint, welches der Anbieter dem Kunden zum Festpreis als "Daten-Flatrate" gewährt. Überschreitet der Nutzer diese Grenze, so erfolgt die Drosselung oder er muss ein Daten-Paket hinzubuchen und dafür zahlen.

 

Instant Messaging: wurde anfangs auf dem PC mit Diensten wie ICQ oder MSN genutzt. Mittlerweile gibt es die kleinen Programm auch für Smartphones (Whatsapp, iMessage etc.). Sobald die Verbindung zum Internet hergestellt ist, können Nachrichten an die Kontakte verschickt werden, die ebenfalls die Messaging-App installiert haben. Aufgrund der geringen Datenmengen darf ausführlich getextet werden, weswegen Instant Messaging der SMS den Rang abläuft.

 

International Roaming: Bezeichnet die Option, fast in der ganzen Welt mobil telefonieren zu können. Das Handy bucht sich automatisch in das fremde Netz ein. Fortan ist man unter der gewohnten Nummer zu erreichen. Gespräche im Ausland sind jedoch grundsätzlich teurer als im Inland.

 

 

Internet der Dinge: Das Internet der Dinge (Internet of things) bezeichnet die Vernetzung von Gegenständen mit dem Internet, damit diese selbstständig über das Internet kommunizieren und so verschiedene Aufgaben für den Besitzer erledigen können. Der wichtigste evolutionäre Schritt, um die Vision des Internets der Dinge zu realisieren, fand Mitte 2012 statt, als die größten Internetkonzerne auf das Internet-Protokoll Version 6 umstellten. Damit stieg die Anzahl der verfügbaren IP-Adressen immens an: Waren vorher 4,3 Milliarden Adressen bereits beinahe komplett vergeben, so sind jetzt 340 Sextillionen frei verfügbar. Und: Vorher konnten Web-Adressen nur an Computer, Smartphones und andere Endgeräte vergeben werden - jetzt kann auch jeder Container, jede Palette und sogar jedes Kleidungsstück eine eigene IP bekommen.

 

Intranet: ist ein Netzwerk, das auf den gleichen Techniken wie das Internet (TCP/IP, HTTP) basiert, jedoch nur von einer festgelegten Gruppe von Mitgliedern einer Organisation genutzt wird. Mit einem Intranet verfolgen Unternehmen das Ziel, die Informationsversorgung für die Mitarbeiter zu sichern.

 

Ionisation: Prozess, bei dem ein Atom oder Molekül ein Elektron aufnimmt oder abgibt und dadurch elektrisch geladen wird. Ionisation kann durch hohe Temperaturen, elektrische Entladungen, Strahlung und chemische Reaktionen verursacht werden.

 

Ionisierend: Strahlen nennt man ionisierend, wenn sie eine Schädigung des Zellmaterials hervorrufen können.

Dabei werden Elektronen aus dem Molekülverband der Zelle entfernt und so die Zelle geschädigt. Nur elektromagnetische Felder mit Wellenlängen kürzer als das UV-Licht können ionisierend wirken.

 

iOS: Das mobile Betriebssystem eines jeden Apple-Smartphones (iPhone) und -Tablets (iPad) heißt iOS. (siehe Handy-Betriebssysteme)

 

IP 58,67,68: Sind die gängigen International-Protection-Codes, die ausweisen, wie widerstandsfähig ein Handy gegen Staub und Wasser ist. Die erste Ziffer gibt den Schutz gegen Fremdkörper mit 5 für „geschützt gegen Staub in schädigender Menge“ und 6 „staubdicht“ an. Die zweite Ziffer beschreibt den Schutz gegen Wasser mit 7 „Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen“ (maximal 1 Meter Wassertiefe für maximal 30 Minuten) und 8 „Schutz gegen dauerndes Untertauchen“. Steht an einer Stelle ein X, dann liegt nur die Zertifizierung für eine der beiden Schutzklassen vor. 

 

IP: Internet Protocol ist ein Netzwerkprotokoll. Mittels der im IP Netz verwendeten IP Adressen, können Computer in einem Netzwerk gruppiert und direkt adressiert werden. Definiert sind die Versionen IPv4 und IPv6t. Auf dieser Basis arbeiten nahezu alle Datennetzwerke seit Ende des letzten Jahrhunderts. Auch das weltweite Internet beruht auf diesem Protokoll.

 

IPS-LCD: Bei dem IPS-LCD handelt es sich um eine Weiterentwicklung des LCD. Der InPlane Switching Liquid Crystal Display verfügt durch die in einer Ebene parallel zur Display-Oberfläche angeordneten Elektroden über eine bessere Blickwinkelstabilität.

 

IP-Telefonie: Unter Internet-Telefonie bzw. IP-Telefonie (Internet Protokoll-Telefonie; auch Voice over IP (VoIP)) versteht man das Telefonieren über Computernetzwerke, die nach Internet-Standards aufgebaut sind.

 

IP-VPN: Ein Virtual Private Network, das als Netzwerkprotokoll IP Internet Protocol nutzt. Beispielsweise des unternehmensinterne Intranet. Damit gestattet das IP-VPN den angeschlossenen lokalen Netzen (LAN) eines Unternehmens den Datenaustausch über einen "sicheren" Kanal (IP-Tunneling). Auf diese Weise lässt sich z.B. von jedem Interneteinwahlpunkt der Welt aus sicher auf ein Unternehmensnetzwerk zugreifen.

 

IP-TV: Mit IPTV wird die digitale Übertragung von Fernsehprogrammen und Filmen über ein digitales Datennetz bezeichnet. Hierzu wird das dem Internet zugrunde liegende Internet Protokoll (IP) verwendet. Im Unterschied zu anderen Übertragungstechniken bietet IPTV die Möglichkeit eines Rückkanals und damit interaktiven Fernsehgenuss. Unter dem Produktnamen "Entertain" bietet die Deutsche Telekom IPbasiertes Fernsehen für jedermann an.

 

IR: siehe Infrarot

 

Iridium-Netz: ist ein Telefonnetz, das mit Hilfe von Satelliten eine weltweite Netzversorgung ermöglicht. Um es nutzen zu können benötigt man ein spezielles Iridium-Satelliten-Telefon, das direkt mit einem der Iridium-Satelliten Kontakt aufnimmt. Besonderen Nutzen bietet es Menschen, die in entlegenen Teilen der Welt oder Ländern ohne eigenes Mobilfunk-Netz arbeiten müssen.

 

IT: Informationstechnik oder Information Technology (IT) ist ein Oberbegriff für die Informations- und Datenverarbeitung sowie für die dafür benötigte Hard- und Software. Im IT-Bereich bieten wir verschiedene Jobs und auch Ausbildungsstellen an, so unter anderem zum IT-Systemelektroniker.

 

ITU: Das Kürzel steht für "International Telecommunication Union". Die Internationale Fernmeldeunion (Kürzel ITU; englisch International Telecommunication Union) mit Sitz in Genf ist eine Unterorganisation der Vereinten Nationen und die einzige Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt.

 

IZMF: Informationszentrum für Mobilfunk. Als Informationsdienstleister ist das Informationszentrum Mobilfunk Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, Medien sowie öffentliche und private Institutionen zum Thema Mobilfunk.

 

J

 

Java: Java ist eine objektorientierte Programmiersprache und als solche ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Sun Microsystems. Sie ist eine Komponente der Java-Technologie.

 

Joyn: siehe RCS-e

 

K

 

Kapazitives Display: Der kapazitive Touchscreen nutzt die Tatsache, dass der menschliche Körper Strom leitet. Die Glasplatte, die als Eingabefläche dient, wird speziell beschichtet, so dass ein Kondensator entsteht. Berührt man mit dem Finger das Display, erkennt die Handy-Elektronik, dass das elektrische Feld schwankt. Diese Stelle wird lokalisiert und an die Software weitergeleitet, die daraus Eingabebefehle errechnet.

 

Konferenzschaltung: Kostenpflichtige Dienstleistung, welche die gleichzeitige Verbindung von drei oder mehr Gesprächspartnern ermöglicht. Siehe auch Makeln.

 

Kontingentmodell: Langfristig geschlossener Vertrag mit festgelegtem Vorausbetrag und Abnahmekontingent. Im Gegenzug zahlt der Wiederverkäufer ein reduziertes VDSL-Überlassungsentgelt. Auf diese Weise wird dieser in die Lage versetzt, interessante Angebote für die eigenen Endkunden zu machen, ohne selbst in Glasfaser-Anschlüsse zu investieren. Für die Telekom Deutschland GmbH wird eine verbesserte Auslastung des vorhandenen VDSL-Netzes erreicht. Das bisherige Kontingentmodell befindet sich aktuell in der Weiterentwicklung, um dem Netzausbau in Bezug auf Verfügbarkeit und Bandbreite Rechnung zu tragen.

 

Konvergenz: Das Zusammenwachsen von zwei oder mehreren Plattformen oder Technologien. Heute wird mit dem Schlagwort vor allem die Verschmelzung von PC und Fernsehgerät zu Web-TV und interaktivem Fernsehen bezeichnet.

 

Kündigung: Soll der Laufzeit-Vertrag mit einem Anbieter auslaufen, muss dieser unbedingt vor Ablauf einer festgelegten Frist gekündigt werden. Ansonsten verlängert sich der bestehende Vertrag zumeist um ein Jahr.

 

L

 

Lagesensor: Erfasst die Ausrichtung des Handys, vor allem zum Umschalten der Displaydarstellung zwischen Hochformat und Querformat.

 

LAN: Das Local Area Network ist ein lokales Datennetzwerk bestehend aus Verkabelung und drahtgebundenen wie drahtlosen (W-LAN = wireless LAN) Zugangskomponenten zu diesen.

 

LCD: Abkürzung für Liquid Crystal Display. Flüssigkristalle verändern ihre Polarisationsrichtung je nach anliegen von elektrischer Spannung. Dadurch können die von hinten beleuchteten Bildschirme unterschiedliche Farben darstellen.

 

Laufzeitvertrag:  steht für eine vertraglich festgelegte Bindung, welche der Kunde mit dem Mobilfunk-Unternehmen seiner Wahl eingeht. Darin festgelegt sind die Leistungen, welche der Kunde für das vereinbarte Entgeld erhält, sowie weitere Nutzungsbedingungen. Ein Laufzeitvertrag ist vom Kunden zu kündigen, da sich dieser sonst verlängert. 

 

LBS: Location Based Services steuern Mobilität und Flexibilität in der modernen und vernetzten Welt. Mit Hilfe von Satelliten- und Funktechnologie können "Verkehrsbewegungen" jeder Art jederzeit transparent dargestellt werden. Das Potenzial von Ortsunabhängigkeit, Lokalisierung und Hochverfügbarkeit macht LBS zur Schnittstelle völlig neuer Geschäftsmodelle. Beispielsweise können ortsbezogene Apps für Smartphones mit ihren Services für die Lebensqualität ganz neue Perspektiven bieten.

 

Leistungsdichte: Maß für die Intensität des elektromagnetischen Feldes; wird in Watt pro Quadratmeter gemessen.

 

Lightning: Die von Apple entwickelte Schnittstelle an iPhone, iPad und iPod zur Daten- und Stromübertragung heißt Lightning. Die Stecker lassen sich beideitig einstecken. Ihre Bedeutung hat durch die Abschaffung der Klinken-Buchse beim iPhone 7 dazugewonnen, weil bei der Kompatibibität von Zubehör nun auch bei Kopfhörern auf den passenden Stecker geachtet werden muss.

 

Lithium-Ionen-Akku: Moderner Energiespeicher mit einer langen Lebenszeit. Er verfügt über kompakte Ausmaße, ist sehr leicht und bietet damit gute Voraussetzungen für den Einsatz im Mobiltelefon. Zudem kommt der sogenannte Memory-Effekt kaum zum tragen.

 

Lithium-Polymer-Akku: Eine Weiterentwicklung des Lithium-Ionen-Akkus. Zu den Verbesserungen zählen noch kompaktere Ausmaße und eine höhere Leistungsfähigkeit. Die Polymer-Technik ermöglicht daher eine äußerst flache Bauart und ist damit optimal für den Einsatz in Smartphones.

 

Location Based Service: Bei den sogenannten Location-Based-Services, kurz LBS, handelt es sich um standortbezogene Dienste, also Dienste, die dem Nutzer aufgrund seiner aktuellen Position zur Verfügung stehen, also zum Beispiel die Anzeige von Hotels oder Sehenswürdigkeiten in der direkten Umgebung. 

 

LTE: Long Term Evolution. Mobilfunk-Standard der vierten Generation und Weiterentwicklung von UMTS. LTE basiert auf dem Übertragungsverfahren, das zum Beispiel auch der digitale Rundfunk nutzt, und ermöglicht Datenübertragungsraten von mehr als 100 Mbit/s im Downlink.

 

LTE-Advanced: Long Term Evolution Advanced ist die nächste Ausbaustufe von dem vierten Mobilfunkstandard. Vergleichbar ist diese Entwicklung mit der Evolution von UMTS zu HSPA+. Beim Mobile World Congress im Jahr 2011 wurde unter Laborbedingungen eine Downloadrate von 1,2 Gbit/s gemessen. Das 3GPP (3rd Generation Partnership Project), das auch schon die Standardisierung von LTE umsetzte, prognostiziert für LTE-Advanced eine Downloadrate von bis zu 1000 Mbit/s und einen Upload von 500 Mbit/s. 

 

M

 

Mailbox: Anrufbeantworterfunktion. Ist das Handy ausgeschaltet oder befindet es sich in einem Funkloch, wird ein eingehender Anruf auf die Mailbox umgeleitet. Dort kann der Anrufer eine Nachricht hinterlassen.

 

Makeln: Beschreibt das Wechseln zwischen zwei gleichzeitig geführten Gesprächen. Wenn ein Anrufer während eines Telefonats anklopft und das bestehende Gespräch gehalten wird, kann mit der Makeln-Taste im Handy-Menü zwischen den beiden Gesprächen hin- und herschalten. Eine Zusammenlegung beider Gespräche funktioniert nur mit einer kostenpflichtigen Konferenzschaltung.

 

Megapixel: Einheit für die Auflösung einer Kamera. Ein Megapixel bedeutet, dass das aufgenommene Bild aus 1 Million einzelner Bildpunkte besteht. Je höher dieser Wert ist, umso besser aufgelöst ist das Bild.

 

M2M: Machine-to-Machine, kurz M2M, steht für den automatisierten Informationsaustausch zwischen Endgeräten wie Maschinen, Automaten, Fahrzeugen oder Containern untereinander oder mit einer zentralen Leitstelle. Eine Anwendung ist die Fernüberwachung, oder -wartung von Maschinen, Anlagen und Systemen, die traditionell als Telemetrie bezeichnet wird.

 

MHL: Mobile High Definition Link ist eine Schnittstelle von Handys und Smartphones zur direkten, kabelgebundenen Übertragung von Video-Dateien vom mobilen Endgerät auf den Fernseher.

 

Micro-USB: Micro-USB-Stecker sind in etwa 7 Millimeter breit und trapezförmig. Mit ihnen ist die Übertragung von Daten und Strom im standardisierten "Universal Serial Bus" möglich. Seit 2011 ist die Steckerverbindung per Micro-USB in Europa für die Stromversorgung von Mobiltelefonen vereinheitlicht.

 

Micro-SD: Reicht der interne Speicher eines Handys oder Smartphones nicht für das Aufkommen an eigenen Daten aus, so greift man zur MicroSD-Karte. Diese Art der Speicherkarten hat sich im Bereich der Mobilfunkgeräte etabliert und bieten eine ebenso praktische wie günstige Speichererweiterung.

 

MIMO: Multiple-Input Multiple-Output ist eine Mehrfachantennentechnik, die bei LTE eingesetzt wird. Damit können die Datenrate sowie die Versorgungsqualität erhöht werden.

 

MINT: ist die Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Aufgrund fehlender Fachkräfte setzt die Telekom sich verstärkt für den Nachwuchs in diesem Bereich ein.

 

Minutenpaket: Innerhalb einer festgelegten Zeit erlaubt das Minutenpaket das Telefonieren zu vergünstigten Konditionen. Dabei ist es egal, in welches Netz telefoniert man sich einwählt. Wird das Minuten-Budget überschritten, wird zum festgelegten höheren Tarif abgerechnet.

 

Miracast: ist ein ähnlich wie DLNA ein Standard, um Bildschirminhalte drahtlos zu versenden. In Googles Betriebssystem ist diese Funktion ab Android 4.2 (Jelly Bean) integriert. Auch WindowsPhone 8.1 unterstützt diese Technik, bei der zum Beispiel das Smartphone Inhalte an einen Beamer senden kann, wenn sich beide Geräte im selben WLAN-Netzwerk befinden.

 

MMS: Der Multimedia Message Service ist der Nachfolger der SMS. Die Mitteilungen können Fotos und Töne bis zu einer Größe von 300kb enthalten. Eine MMS kann entweder an ein MMS-fähiges Handy oder an eine E-Mail Adresse versandt werden.

 

MNC: Mobile Network Code ist ein zweistelliger Code und Bestandteil der IMSI. Er dient der Identifikation des Heimatnetzes. Zu den deutschen Netzbetreibern gehören diese MNCs:

  • T-Mobile: 01

  • Vodafone D2: 02

  • E-Plus: 03

  • O2: 07

 

MNP (Mobile Number Portability): Seit dem ersten November 2002 ist es in Deutschland möglich, beim Wechsel zu einem anderen Mobilfunkanbieter die alte Rufnummer mitzunehmen (zu portieren). Trotz eines neuen Netzes bleiben die alte Netzvorwahl und Rufnummer bestehen.

 

Mobile Couponing: Ein virtuelles Rabattsystem, dass sich die Möglichkeiten der mobilen Kommunikation zu eigen macht: Der Kunde hat nicht mehr eine Rabattmarke aus Papier, sondern bekommt per SMS, E-Mail, Download oder Scan einen digitalen Coupon auf sein Handy und erhält dann beim Bezahlen den jeweiligen Rabatt.

 

Mobile Payment: Englisch für "Mobiles Bezahlen": Bezahlvorgänge, bei der zumindest der Zahlungspflichtige mobile elektronische Techniken zur Initiierung, Autorisierung oder Realisierung der Zahlung einsetzt.

 

Mobile Tagging/QR Code: Beim Mobile Tagging wird mit Hilfe der Kamera eines mobilen Endgerätes ein Strichcode von einem gekennzeichneten Objekt, von einem Blatt Papier oder von einem Display ausgelesen. Üblicherweise werden als Codes verschiedene zweidimensionale Barcodes wie zum Beispiel der QR-Code (englisch: Quick Response, "schnelle Antwort") verwendet. Um einen 2D-Barcode auslesen zu können, muss eine spezielle Software auf dem mobilen Endgerät installiert werden.

 

Mobilfunkzelle: Das Mobilfunknetz besteht aus zahlreichen Mobilfunkzellen, die sich durch die Standorte der Handy-Masten ergeben. In Ballungsräumen messen die einzelnen Zellen nur wenige hundert Meter, in ländlichen Regionen kann eine Zelle über einen Kilometer groß sein. Jede Zelle hat Kapazitätsgrenzen hinsichtlich des Datenvolumens. Daher existieren in Städten eher kleine Zellen, auf dem Land dagegen große. Dank des Handovers bemerkt man von dem Wechsel von einer in die andere Zelle übrigens nichts.

 

Modulation: Vorgang zur Signalübertragung, bei der niederfrequente Informationen (z.B. Musik, Sprache, Daten) einem geeigneten hochfrequenten Signal, der sogenannten Trägerfrequenz, aufmodeliert werden.

 

MP3: Dateiformat zur Speicherung von Audiodateien. Durch ein bestimmtes Verfahren können Musikstücke von einer Musik-CD ohne hörbaren Qualitätsverlust komprimiert werden. Befinden sich auf einer Original-Audio-CD beispielsweise nur 15-20 Lieder, so passen mit dem MP3-Verfahren auf die gleiche CD bis zu 130 Lieder. Durch den geringen Speicherplatz eignen sich MP3-Audiodateien deshalb auch hervorragend für den Einsatz in Mobiltelefonen.

 

MPEG4: Dateiformat für Handy-Videos. Das Kodierungsverfahren ermöglicht es, Filme auf überschaubare Dateigrößen zu komprimieren. Die Auflösung der Filme ist dabei an die Auflösung des Handy-Displays angepasst.

 

MSC : Mobile Switching Center ist die Vermittlungsstelle eines Mobilfunknetzes und damit in der Hirarchie des Mobilfunk-Netzes das oberste Element. Die Aufgaben sind das Herstellen und Beenden von Verbindungen, auch über mehrere Funkzellen hinweg. Wechselt ein Teilnehmer während des Gesprächs die Funkzelle, führt das MSC das Hand-Over durch. 

 

mTAN: Die mobile TAN (Transaktionsnummer) ist ein Zahlencode, der vorwiegend beim Online-Banking genutzt wird. Die mTAN unterscheidet sich von der pushTAN im Übermittlungsweg des Codes, den man zur Bestätigung im Online-Banking-Konto braucht. Die mTAN wird per SMS übermittelt. Dieses Verfahren kann insbesondere im Ausland zu Kosten führen und ist häufig nicht möglich, wenn die Transaktion per Handy in Auftrag gegeben wurde.

 

MTR: Mobile Termination Rate (engl.) – Mobilfunk-Terminierungsentgelte. Terminierung ist der Transport eines Gesprächs vom Netz z. B. des Wettbewerbers in das Netz der Telekom. Wird das Gespräch in das Mobilfunknetz transportiert, spricht man von Mobilfunk-Terminierung. Wird der Verkehr in das Festnetz terminiert, spricht man von Festnetz-Terminierung oder oft auch einfach von Interconnection (IC). Unter dem Begriff Terminierungsentgelt versteht man den Betrag, den eine Telefongesellschaft bei der Netzzusammenschaltung für die Terminierung eines Gesprächs in ein fremdes Netz zahlen muss.

 

Multi-SIM: Heißt auch Multicard, UltraCard oder FlexiCard und bezeichnet die Nutzung mindestens einer weiteren SIM-Karten, sodass mehrere Geräte mit derselben Rufnummer, wie zum Beispiel ein Smartphone und ein Tablet, genutzt werden. So ist es zum Beispiel möglich, mit dem Tablet im Internet zu surfen, während man mit dem Handy telefoniert.

 

Multitasking: Moderne Handys sind in der Lage mehrere Anwendungen parallel auszuführen, und zwischen diesen hin und herzuwechseln. Diese Eigenschaft nennt man Multitasking. Beispielsweise kann man gleichzeitig Musik hören und im Internet surfen.

 

Multitouch: Multitouch-fähige Displays können mehrere Fingerberührungen gleichzeitig verarbeiten. Das ermöglicht komplexere Gestensteuerung, zum Beispiel zum Vergrößern, Verkleinern oder Drehen von Bildern.

 

MVNO: Mobile Virtual Network Opertator (engl) – Mobiler virtueller Netzbetreiber

Dienstleister, die vergleichsweise günstige Gesprächsminuten ohne Gerätesubventionen anbieten und dabei über kein eigenes Mobilfunknetz verfügen, sondern als Service Provider auf die Netzinfrastruktur der großen Mobilfunk-Anbieter zurückgreifen.

 

N

 

National Roaming: Nachdem Viag Interkom (heute: o2) in ländlichen Regionen ohne eigenes Netz die Infrastruktur von T-Mobile nutzte, geriet National Roaming in Deutschland in Vergessenheit, bis sich o2 und E-Plus rechtlich zusammenschlossen und nun ihre UMTS-Netze gemeinsam nutzen. Die Handys der Kunden der beiden Mobilfunkanbieter wählen sich automatisch in das bessere Netz ein. Um auch so schnell wie möglich im Internet zu surfen, muss dafür Datenroaming in den Einstellungen aktiviert werden.

 

Navigation mit Handy: Das Handy lässt sich auch als Navigationsgerät einsetzen. Der GPS-Empfänger ist in der Regel integriert. Das eigentliche Navigationsprogramm ist entweder vorinstalliert oder man lädt es aus einem App-Store herunter. Hier sind mittlerweile alle namhaften Kartenanbieter mit einer eigenen Applikation vertreten.

 

Netlock: Verhindert den Einsatz des Handys in einem fremden Netz. Einige Anbieter sperren damit subventionierte Geräte. Mit dieser Maßnahme bietet der Betreiber Handys günstiger an. Die Sperre besteht meist zwei Jahre lang, kann jedoch gegen Gebühr auch früher aufgehoben werden. Siehe auch SIM-Lock.

 

Netzbetreiber: unterhält ein eigenes Mobilfunknetz inklusive der kompletten Technik wie Sendezentralen oder Funkmasten. In Deutschland gibt es mit T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 Germany vier Netzbetreiber.

 

Netztechnik: Der Bereich Netztechnik der Telekom entwickelt, plant, baut und betreibt die Netzinfrastruktur für Festnetz und Mobilfunk.

 

Next Generation Network: NGN ist ein Kommunikationsnetz, das sich durch die Konvergenz herkömmlicher Netze (Telefonnetze, Mobilfunknetze etc.) mit IP-basierten Netzen ergibt. Alle Dienste basieren auf dem IP-Protokoll. NGNs markieren einen fundamentalen Wechsel in der Architektur öffentlicher Netze, indem paketvermittelte Netze die für den Telefondienst optimierten leitungsvermittelten Netze ersetzen. NGNs unterstützen Sprache, Daten und Multimedia und sind eng mit der Verbreitung von Voice over IP (VoIP) verbunden.

 

NFC: Near Field Communication, in der Kurzfassung auch NFC genannt, steht für eine sichere kontaktlose Datenverbindung. So kann mit einem Smartphone die Information eines NFC-Tags nur augelesen werden oder es werden, wie z.B. beim Bezahlen per Handy, Informationen ausgetauscht.

 

Nicht ionisierende Strahlung: Umfasst alle Felder des elektromagnetischen Spektrums, die nicht genügend Energie besitzen, um eine Ionisation zu verursachen. Dies sind z.B. Radiowellen, Mikrowellen, Infrarot-Strahlen und sichtbares Licht.

 

O

 

Offboard-Navigation: Offboard-Navigationslösungen wie Google Maps Navigation brauchen eine Datenverbindung, da das Kartenmaterial nicht lokal auf dem Handy gespeichert ist, sondern je nach Bedarf von den Internetrechnern des Anbieters abgerufen werden.

 

Onboard-Navigation: Bei der Onboard-Navigation befindet sich das Kartenmaterial auf dem handy. Darum funktioniert sie auch ohne eine Datenverbindung.

 

OFDM: Orthogonal Frequency Division Multiplexing. Funk-Übertragungsverfahren, das - zum Beispiel bei LTE - das Frequenzspektrum in schmalbandige Unterkanäle aufteilt und darauf die Daten parallel überträgt. Damit kann der Funkkanal optimal an die Signalausbreitungsbedingungen angepasst und die Übertragungskapazität gesteigert werden.

 

OIS: Optical Image Stabilization (siehe Optischer Bildstabilisator)

 

OLED: Organic light-emitting Diode ist eine moderne Display-Bauart. OLED-Displays können besonders günstig hergestellt werden und verfügen über einen sehr guten Kontrast. Weil OLED-Displays ohne Hintergrundbeleuchtung auskommen, sind sie besonders energiesparend.

 

Optischer Bildstabilisator: verhindert, dass Fotos, die mit dem Smartphone aufgenommen werden, verwackeln. Das hilft bei Aufnahmen in der Bewegung, wie auch bei längeren Belichtungszeiten z.B. bei schlechten Lichtverhältnissen. Dabei kann die Linse im Gehäuse leicht mitschwingen, um Bewegungen auszugleichen.

 

Optischer Zoom: ermöglicht die Vergrößerung des gewünschten Abbilds ohne Qualitätsverlust, durch die Veränderung des Abstands zwischen Brennpunkt und Linsen.

 

Originalvertrag: Wenn von einem Originalvertrag die Rede ist, wird der Mobilfunkvertrag direkt beim Netzbetreiber abgeschlossen, und nicht etwa bei einem Provider.

 

OTA: Von OTA ist häufig in Verbindung mit Updates die Rede. Hersteller nutzen dann die Over-The-Air-Methode, um aktuelle Versionssätze via WLAN direkt auf die Smartphones zu übertragen

 

OTG: siehe USB On-the-Go

 

OTT Player: Anbieter von IP-basierten und plattformunabhängigen Diensten wie z. B. WhatsApp.

 

P

 

 

Partnerkarte: Fast alle Mobilfunkprovider bieten so genannte Partnerkarten (auch: Family-Karten) an. Das bedeutet, dass zum bestehenden Handyvertrag eine weitere SIM-Karte ausgegeben wird (nicht zu verwechseln mit einer Multi-SIM), die der Vertragskunde dann an Partner, Verwandte, Kinder oder Freunde weitergeben kann. Die Abrechnung erfolgt über eine gemeinsame Rechnung. Oftmals sind Telefonate zwischen der Haupt- und der Partnerkarte besonders günstig.

 

PCMCIA-Modemkarte: PCMCIA ist der Name einer Computerschnittstelle. Dabei handelt es sich um ein Einschubfach, in das Modemkarten eingeführt werden können. Nach der Installation einer Software ist der Computer in der Lage, beispielsweise über das UMTS-Netz in das Internet zu gelangen. In die PCMCIA-Modemkarte ist eine SIM-Karte eingelegt.

 

Phishing: Kriminelle verwenden Phishing, um an Login-Daten heranzukommen. Dafür versenden sie Links zu gefälschten Internetseiten, wo Benutzernamen und das Passwort z.B. für das Online-Banking abgefragt werden.

 

Photo-TAN: Bei diesem Verfahren wird wie bei der pushTAN eine App benötigt, die allerdings keine Verbindung zum Internet haben muss. Denn eine Übermittlung der TAN findet nicht statt. Das Smartphone muss zu beginn einmalig registriert werden, damit sichergestellt werden kann, dass nur dieses Mobiltelefon einen als Mosaik auf dem PC-Bildschirm angezeigten Code entschlüsseln kann, der z.B. nach der Eingabe der Überweisungsdaten erscheint. Mithilfe einer speziellen App kann das Mosaik abfotografiert werden, woraus das Handy wiederum die TAN berechnet, die dann in der Maske des Online-Bankings eingegeben wird.

 

PIM: Software, die persönliche Daten wie Kontakte, Termine, Aufgaben, Notizen oder auch E-Mails verwalten kann. Diese Anwendung ist auch unter dem Begriff Organizer bekannt.

 

PIN: Die Personal Identification Nummer schützt das Handy vor Missbrauch. Nach jedem Einschalten fragt das Handy die vierstellige Nummer als persönliches Passwort ab. Die PIN ist mit der SIM-Karte gekoppelt.

 

Polyphone Klingeltöne: Polyphon bedeutet mehrstimmig. Mit polyphonen Klingeltönen waren erstmals melodische Anrufsignale möglich. Heutzutage können nahezu alle Handys MP3-Dateien als Klingeltöne verwenden.

 

Postpaid: Kunden, die Kommunikationsleistungen im Nachgang der erbrachten Leistung bezahlen (in der Regel auf Monatsbasis). 

 

Prepaid: Prepaid (englisch: "im Voraus bezahlt") bedeutet, dass man eine Leistung zuerst bezahlt und im Anschluss erhält beziehungsweise nutzt. Durch Kauf einer Prepaid-Karte für Mobiltelefone lädt man ein Guthaben auf das Handy und kann es später für Telefonate, SMS und sonstige Dienste verbrauchen.

 

Preselection: Voreingestellte Auswahl der Telefongesellschaft. Verfahren, bei dem der Kunde auf einen bestimmten Anbieter, den sogenannten Verbindungsnetzbetreiber, für alle seine Fern- und Auslandsgespräche voreingestellt wird.

 

Proprietäres Betriebssystem: Zumeist in günstigen Geräten verwendet, erlauben proprietäre Betriebssysteme kaum Erweiterungen via Download. Sie gelten als übersichtlich und der abgespeckten Hardware der Handys angepasst, so dass sämtliche Programme flüssig laufen.

 

Provider: Ein Dienstleistungsunternehmen, welches Mobilfunkverträge in hoher Anzahl bei einem Netzbetreiber erwirbt, daraus neue Tarife bildet und diese unter eigenem Namen weiterverkauft. Der Vorteil für den Kunden liegt in der freien Netzwahl, teilweise auch noch während der Vertragslaufzeit.

 

PSTN: Public Switched Telephone Network. Bezeichnet das weltweit verfüg­bare öffentliche Telefonnetz. Zu seinen Bestandteilen gehören Telefone, Telefonanschlusskabel und die Vermittlungsstellen.

 

PUK: Nach dreimaliger falscher Eingabe der PIN, wird die SIM-Karte automatisch gesperrt. Zum Entsperren wird der Personal Unblocking Key benötigt. Diesen liefert der Mobilfunkbetreiber neben dem PIN bei der Auslieferung der SIM-Karte mit.

 

Push-Mail: Diese Funktion liefert E-Mails ähnlich wie eine SMS direkt auf das Handy, ohne dass der Nutzer dass Postfach manuell mit dem Internet verbinden muss. Dazu wird in regelmäßigen Abständen eine kostenpflichtige Datenverbindung aufgebaut.

 

pushTAN: ist der Nachfolger der mTAN. Um die Transaktionnummer per "push" zu erhalten, wird ein Smartphone oder Tablet benötigt, auf dem eine seperate App der eigenen Bank installiert ist. Dort kann die TAN nach Eingabe eines Passworts eingesehen werden. Die Übermittlung findet verschlüsselt über das Internet statt. So wird zwar eine mobile Datenverbindung benötigt, doch die Verschlüsselung kann dem TAN-Verdahren per SMS überlegen sein.

 

Push to Talk: Die deutsche Übersetzung „Drücken um zu Reden“ darf hier wörtlich genommen werden. Am ehesten kann dieser Dienst mit einem Walkie-Talkie verglichen werden - mit dem Unterschied, dass beim Handy-PTT die Sprache über das Mobilfunknetz übertragen wird. Freunde, die sich in der Kontaktliste befinden, können während eine spezielle Taste gehalten wird, angesprochen werden. Der Nachteil: Genau wie bei einem Walkie-Talkie kann man nicht gleichzeitig sprechen und zuhören. Die Verbindungspreise sind gegenüber normalen Telefonaten günstiger.

 

Q

 

qHD-Auflösung: High-Definition mit einem kleinen “q” vorangestellt bedeutet quarter HD und entspricht einem Viertel der HD-Auflösung, also 960 x 540 Pixel.

 

Qi-Standard: Qi ist ein Standard zum drahtlosen Aufladen von Smartphones. Das Mobiltelefon muss nur noch auf eine dafür vorgesehene Fläche aufgelegt werden. Ein Vorteil ist, dass dadurch kein Verschleiß an Stecker und Buchse auftritt, während der Wirkungsgrad niedriger ist als bei einem Kabel, und so das Aufladen länger dauert.

 

QR-Code: Im Prinzip ist der QR-Code als eine Abwandlung des altbekannten Barcode zu verstehen. Der QR-Code ist zweidimensional und besteht aus schwarzen und weißen Punkten, die, zu einem Rechteck angeordnet, einen binären Code verschlüsseln. Diese lassen sich einfach abfotografieren und von entsprechenden Apps entschlüsseln. 

 

Quadband: Mit einem quadbandfähigen Mobiltelefon ist auch das mobile Telefonieren mit einem deutschen Handy in Amerika und Australien möglich. Das dortige Mobilfunknetz sendet auf der Frequenz 850 MHz. Weder ein Dualband- noch ein Triband Handy unterstützt diese Frequenz.

 

QuadHD-Auflsöung: Die Quad-High-Definition-Auflösung entspricht dem vierfachen der HD-Auflösung - Summa summarum also der doppelten FullHD-Auflösung (2K) mit 2560 x 1440 Pixel.

 

QVGA:Quarter Video Graphics Array beschreibt die Auflösung einer Handy-Kamera oder eines Handy Bildschirms. Mit 320x240 Pixel eignen sich Bilder und Videos höchstens zur Betrachtung auf kleinen Displays.

 

QWERTZ: Eine QWERTZ-Tastatur verfügt über separate Tasten für alle 26 Buchstaben, es sind nicht wie sonst üblich Tasten mit mehreren Buchstaben belegt. Vor allem Smartphones sind damit ausgestattet. QWERTZ beschreibt dabei die Reihenfolge der Buchstaben in der oberen rechten Tastenreihe einer Computertastatur. Es gibt auch die QWERTY-Tastatur, die in Amerika ihren Einsatz findet. Die Position von X und Y ist hier vertauscht.

 

 

R

 

RCS-e: Rich Communication Suite enhanced sollte als kostenpflichtiger Instant Messaging Dienst der Netzbetreiber Telekom, Vodafone und Telefonica Germany (o2) unter dem Namen Joyn der Nachfolger der SMS werden. Das Vorhaben scheiterte kläglich.

 

RDS-Radio: Viele Handys verfügen über ein integriertes Radio, meist auch mit RDS-Funktion. Das Radio-Data-System, übermittelt über den Rundfunksender Zusatzinformationen zum laufenden Programm, wie z.B. den Sendernamen oder den aktuell gesendeten Titel.

 

resistives Display: Ältere Touchscreen-Handys setzten auf diese Technik, bei der zwei Folien mit geringem Abstand übereinander liegen. Erst unter diesen Schichten befindet sich das Display. Bei leichtem Druck berühren sich folglich beide Folien und die damit verbundene Elektronik ermittelt die Koordinaten des Druckpunktes. Die gerade aktivierte Software kann somit den genauen Ort der Eingabe, und somit den auszuführenden Befehl interpretieren.

 

Retina: Apple spricht bei seinen Displays in der Regel von Retina. Dabei handelt es sich im iPhone technisch um ein IPS-LCD. Inhaltlich möchte der Konzern aus Cupertino auf die Pixeldichte, also die Auflösung, hinweisen, bei der in einem gewissen Abstand kein Pixel durch die Netzhaut (=Retina) erkannt werden können soll.

 

RFID: Radio Frequency Identification: Die Funk-Identifikationstechnologie ermöglicht die automatische Identifizierung und Lokalisierung von Gegenständen und Lebewesen und erleichtert damit die Erfassung von Daten. Ein RFID-System besteht aus einem Transponder, der sich am oder im Gegenstand bzw. Lebewesen befindet und einen kennzeichnenden Code enthält, sowie einem Lesegerät zum Auslesen dieser Kennung.

 

Roaming: Roaming (engl. Wandern) bezeichnet die Nutzung eines Kommunikationsendgerätes oder auch nur die Nutzung der Teilnehmeridentität in einem anderen Netzwerk (visited network) als dem Heimatnetzwerk (home network). Hierzu ist erforderlich, dass die Betreiber der beiden Netzwerke ein Roamingabkommen getroffen haben, sowie die erforderlichen Signalisierungs- und Datenverbindungen zwischen ihren Netzen geschaltet haben. Roaming kommt etwa zum Tragen bei der länderübergreifenden Nutzung von Mobiltelefonen.

 

Router: Koppelelemente, die zwei oder mehr Subnetze miteinander verbinden. Darüber hinaus können Router die Grenzen eines Netzwerks erweitern und den Datenverkehr kontrollieren, indem sie fehlerbehaftete Datenpakete nicht weiterleiten.

 

RSS: Really Simple Syndication bezeichnet sowohl ein Verfahren als auch ein Dateiformat, die beide im Internet benutzt werden, um Informationen auf besonders effektive Weise zu verbreiten. Dabei dient RSS vor allem der Verbreitung bzw. dem Austausch von Nachrichten. Der "wirklich einfachen Verbreitung" von Nachrichten liegt folgendes Konzept zugrunde: Eine RSS-Datei ist eine maschinenlesbare Kurzbeschreibung eines Dokuments, etwa eines aktuellen Zeitungsartikels. Sie enthält in der Regel die Überschrift dieses Artikels sowie eine knappe Zusammenfassung. Außerdem enthält sie einen Link zur Internetadresse der jeweiligen Seite, über den das beschriebene Dokument aufgerufen werden kann. Eingesetzt wird RSS vor allem dort, wo der Inhalt von Webseiten häufig aktualisiert wird.

 

Rücksprache: Führt man mehrere Gespräche gleichzeitig, ist es möglich, zwischen diesen hin und her zu schalten. Diesen Vorgang bezeichnet man auch als Rücksprache.

 

Rufumleitung: ermöglicht das Umleiten von ankommenden Anrufen auf einen frei wählbaren anderen Anschluss oder auf die Mailbox. Eine Umleitung kann wahlweise permanent beim Netzbetreiber erfolgen, wenn man gerade telefoniert, wenn das eigene Handy nicht erreichbar ist oder man den Anruf nicht annimmt bzw. ablehnt.

 

S

 

SAR: Spezifische Absorptionsrate. Diese ist ein Maß für die im Körper aufgenommenen elektromagnetischen Felder. Sie wird in Watt pro Kilogramm Körpergewicht ausgedrückt.

 

SAR-Wert: Abkürzung für die spezifische Absorbations-Rate. Dieser Wert gibt die Strahlungsintensität eines Handys an.

 

Selfie: ist ein Selbstporträt, das in der Regel mit der Fontkamera eines Smartphophones aufgenommen wird. Kameralinsen mit einem weiten Winkel können zudem die Umgebung mitaufnehmen oder eine ganze Gruppe fotografieren. So wie es Ellen DeGeneres bei der Oscar-Verleihung mit mehreren Hollywood-Stars getan hat.

 

Service Umsätze: Service-Umsätze sind von Mobilfunk-Kunden generierte Umsätze aus Diensten (d. h. Umsätze aus Sprachdiensten – eingehenden und abgehenden Gesprächen – sowie Datendiensten), zuzüglich Roaming-Umsätzen, monat­licher Grundgebühren und Visitoren-Umsätzen.

 

SIM-Access Profil: Das Bluetooth-Profil SIM-Access überträgt die Daten und die Kontakte der SIM-Karte per Bluetooth an eine geeignete Freisprecheinrichtung, z.B. im Auto. Das Mobiltelefon selbst schaltet währenddessen die Funkeinheit ab. Die Freisprechanlage verfügt über eine komplette Mobilfunkeinheit mit Außenantenne. Die noch benötigte SIM-Karte „holt“ sich die Anlage nun über Bluetooth. Ein Wechsel der SIM-Karte oder die Nutzung einer Zweitkarte entfällt somit.

 

Sim-Karte: Chipkarte, auf der die Kundendaten wie die Rufnummer und die PIN gespeichert sind. Erst wenn sie in das Telefon eingelegt ist, kann sich dieses mit dem Netz verbinden und der Nutzer ist unter seiner Nummer erreichbar. Auf der SIM-Karte können auch Kontakte abgespeichert werden, allerdings weniger als im Telefon selbst.

 

Sim-Lock: Handys mit SIM-Lock funktionieren nicht mit jeder SIM-Karte. Subventionierte Prepaid-Handys verfügen oftmals über ein SIM-Lock. Der Netzbetreiber oder der Provider geben das Handy vergünstigt an den Kunden ab, ohne dass dieser einer vertraglichen Pflicht nachkommt. Im Gegenzug besteht der Anbieter darauf, dass das Handy nur mit seiner SIM-Karte funktioniert. Die Sperre wird in der Regel nach Ablauf von zwei Jahren automatisch aufgehoben, vorher kann sie gegen Zahlung einer Gebühr deaktiviert werden.

 

Smartphone: Ein Smartphone ist ein Mobiltelefon (umgangssprachlich Handy), das mehr Computer-Funktionalität und -konnektivität als ein herkömmliches Mobiltelefon zur Verfügung stellt. Erste Smartphones vereinigten die Funktionen eines PDA bzw. Tablet-Computers mit der Funktionalität eines Mobiltelefons. Später wurde dem kompakten Gerät auch noch die Funktion eines transportablen Medienabspielgerätes, einer Digital- und Videokamera und eines GPS-Navigationsgeräts hinzugefügt. Ein zentrales Merkmal moderner Smartphones sind berührungsempfindliche Bildschirme. Darüber können sowohl Standard-Webseiten als auch mobil optimierte Webseiten dargestellt werden. Eine schnelle Internet-Anbindung erfolgt wahlweise mittels einer mobilen Breitbandverbindung über den Mobilfunkanbieter oder per WLAN.

 

Smart-TV: werden Fernseher bezeichnet, die mit dem Internet verbunden sind, und dem Zuschauer auf diese Weise weitere Informationen und Funktionen zur Verfügung stellen. Proprietäre Betriebssysteme, die vom Hersteller entwickelt wurden, bieten häufig Apps für Mediatheken, Video-Portale und das TV-Programm, lassen sich aber nicht erweitern und bekommen keine bis wenige Updates.

 

Smartwatch: ist eine Armbanduhr, die entweder per Funk mit einem Smartphone verbunden ist und dieses Steuern kann bzw. Benachrichtigungen vom Handy auf dem Display der Uhr angezeigt werden. Oder die Smartwatche kann autark verwendet werden und besitzen einen eigenen SIM-Karten-Slot.

 

SMS: Der Short-Message-Service erlaubt den Versand von bis zu 160 Textzeichen in einer Kurzmitteilung. Ursprünglich war dieser Dienst nur dazu gedacht, um Nutzer über neue Nachrichten auf der Mailbox zu informieren. Schnell aber wurde er zu einem der wichtigsten Kommunikationsmittel weltweit.

 

Social Media: Als Social Media (auch Soziale Medien) werden alle Medien (Plattformen) verstanden, die die Nutzer über digitale Kanäle in der gegenseitigen Kommunikation und im interaktiven Austausch von Informationen unterstützen. Beispielsweise Twitter, Facebook, Blogs und Youtube.

 

Spleißen: Glasfasern (Lichtwellenleiter) werden mit einem speziellen Gerät gespleißt (Lichtbogengerät), wobei Verlegekabel an ihren Enden mit kurzen Einzelfasern verbunden werden. Das Spleißgerät justiert die lichtleitenden Kerne der beiden Enden der zu spleißenden Glasfasern punktgenau aufeinander. Das Justieren geschieht bei modernen Geräten vollautomatisch, bei älteren Modellen manuell mittels Mikrometerschrauben und Mikroskop. Ein geübter Spleißer kann damit die Faserenden innerhalb weniger Sekunden präzise positionieren. Anschließend werden die Fasern mit einem Lichtbogen miteinander verschmolzen (verschweißt).

 

Sprachsteuerung: erlaubt die Steuerung des Handys über die Stimme. So lässt sich z.B. mit einem Sprachbefehl der Kalender öffnen.

 

Sprachwahl: Erlaubt das Anwählen von Telefonnummern durch die Stimme. Vorher muss der entsprechende Text aufgesprochen und abgespeichert werden. Das Handy vergleicht Ansage und Stimmprobe und wählt dann die richtige Nummer.

 

Sprechzeit: Die maximale Sprechzeit eines Mobiltelefons sagt mehr über die Akkuleistung des Handys aus als die Standby-Zeit. Die maximale Sprechzeit ist die längstmögliche Dauer eines Telefongesprächs, bevor sich das Mobiltelefon mangels Energie ausschaltet. Auch dieser Wert muss nicht mit der Praxis übereinstimmen. Der vom Hersteller ermittelte Wert wurde unter optimalen und energiesparenden Empfangseigenschaften gemessen.

 

SSK: Deutsche Strahlenschutzkommission; berät das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) in allen Fragen des Strahlenschutzes.

 

Standby-Zeit: Maximale Bereitschafts-Zeit eines Handys. Sie ist jedoch in der Praxis nicht sonderlich von Bedeutung, da in diesem Szenario das Handy nicht benutzt wird. Interessanter für die Leistung des Akkus ist die maximale Sprechzeit.

 

Standortbescheinigung: Genehmigung der Bundesnetzagentur für die Errichtung einer Basisstation. Das Verfahren ist in der Verordnung über das Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder (BEMfV) geregelt.

 

Streaming: Eine moderne Möglichkeit, Musik zu hören oder Filme auf demHandy zu schauen bieten Streaming-Dienste. Dabei werden die Dateien zwar heruntergeladen, aber nur im Zwischenspeicher abgelegt. Dies hat den Vorteil, dass dem Nutzer ein riesiges Angebot zur Verfügung steht, ohne dass sein Speicherplatz darunter leidet.

 

Störfestigkeit: Maß für die Beeinflussung eines Systems durch elektromagnetische Felder (siehe auch Einstrahlfestigkeit).

 

Symbian: Moderne Smartphones laufen ähnlich wie ein PC unter einem Betriebssystem, welches voll erweiterbar ist. Das Symbian Betriebssystem galt als sehr zukunftssicher, wird aber nur noch für Feature-Phones von Nokia verwendet. Symbian-Smartphones können in kleinem Rahmen mit Software nachgerüstet werden können.

 

Synchronisierung: Unter der Synchronisierung versteht man den Abgleich von Daten zwischen verschiedenen Endgeräten. Derart lassen sich beispielsweise Adressen, gespeichert im Telefonbuch, einfach auf andere Geräte übertragen. 

 

Systems Integration: Die Systems Integration ist eine Einheit der T-Systems. Sie entwickelt individuelle Software, Applikationen und IT-Lösungen für weltweite Großkunden und integriert sie in deren Prozess- und IT-Landschaft.

 

T

 

T9: Die Texteingabehilfe T9 vereinfacht das Verfassen von Texten mit den nur neun Tasten des Mobiltelefons. Ein intelligentes Wörterbuch erkennt nach den gewählten Tastenkombinationen in Frage kommende Wörter und schlägt diese vor.

 

Tablet-PC: Englisch: tablet "Schreibtafel", US-Englisch: tablet "Notizblock": ein tragbarer, flacher Computer mit einem Touchscreen-Display. Anders als beim Notebook hat ein Tablet-PC keine ausklappbare Tastatur. Aufgrund der leichten Bauart und des berührungsempfindlichen Bildschirms zeichnen sich Tablet-PCs durch eine einfache Handhabung aus. Die Geräte sind in Leistungsumfang und Bedienungsqualität mit modernen Smartphones vergleichbar.

 

Taktung: beschreibt die Abrechnungseinheit der Gesprächsminute. Je kleiner die Zeiteinheit eines Taktes ist, umso genauer. Eine gängige Taktung ist 60/1. Die erste Gesprächsminute wird stets voll berechnet. Wenn also nur 20 Sekunden telefoniert wird müssen trotzdem 60 Sekunden bezahlt werden. Erst nach der ersten Minute wird sekundengenau abgerechnet.

 

TAN: Die Transaktionsnummer ist ein mehrstelliger Zahlencode und bekannt aus dem Online-Banking. Der Code wird z.B. zur Bestätigung von Überweisungen verwendet. So müssen Kriminelle nicht nur die Zugansdaten für den Online-Banking-Account, sondern auch Zugriff auf die TAN-Liste (iTAN), das Handy des Opfers (mTAN & pushTANphotoTAN) oder die EC-Karte (smartTAN, eTAN, chipTAN) haben.

 

TCP/IP: Transmission Control Protocol over Internet Protocol. Das TCP/IP-Referenzmodell beschreibt den Aufbau und das Zusammenwirken der Netzwerkprotokolle aus der Internet-Protokoll-Familie.

 

Telematik: Verschmelzung aus Telekommunikation und Informatik. Forschungsbereich, der sich mit der wechselseitigen Beeinflussung und Verflechtung verschiedener nachrichtentechnischer Disziplinen befasst, insbesondere mit den auf den gleichen Basistechnologien beruhenden Gebieten der elektronischen Informationsverarbeitung und der Telekommunikation. Als spezielles Gebiet der Telematik entwickelten sich in den letzten Jahren die Verkehrstelematik und die darauf aufbauenden Dienste, die für mehr Sicherheit, Effizienz, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit im Verkehr sorgen.

 

Telemedizin: Die Telemedizin ist ein Teilbereich der Telematik im Gesundheitswesen. Sie bezeichnet Diagnostik und Therapie unter Überbrückung einer räumlichen oder zeitlichen Trennung zwischen Arzt, Apotheker und Patienten oder zwischen zwei sich konsultierenden Ärzten mittels Telekommunikation.

 

TeraStream: ist eine neue, cloudbasierte IP-Netzarchitektur. Mit ihr wird die IT-Komplexität in bisherigen Netzen erheblich reduziert, indem die Betriebssysteme für den Netzbetrieb in die Wolke wandern. Die Administration und Steuerung der Netze wird durch die Anwendung des Cloud-Modells deutlich einfacher, da sie zentral aus einem Rechenzentrum erfolgt und nicht mehr direkt an der jeweiligen Netzkomponente.

 

Terminierungsentgelt: versteht man die Kosten, die sich die verschiedenen Netzbetreiber gegenseitig für die Durchleitung von Anrufe von einem Anschluss aus einem Fremdnetz in das eigene Netz in Rechnung stellen dürfen. In Deutschland werden die Tarife von der Bundesnetzagentur festgelegt.

 

Terrestrial Trunked Radio: Ursprünglich trans european trunked radio. TETRA ist ein Standard für digitalen Bündelfunk. Er eignet sich wegen seiner besonderen Leistungsmerkmale besonders für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste).

 

Tethering: Per Tethering errichtet der Smartphone-Besitzer mit seinem Mobiltelefon einen WLAN-Hotspot über seine Datenflatrate, welche dann auch andere Geräte nutzen können. 

 

Thermische Effekte: Effekte elektromagnetischer Felder, die eine Temperaturerhöhung im Körper bewirken.

 

Tizen: ist ein von Samsung selber entwickeltes Betriebssystem, das erstmals installiert auf den Smartwatches des koreanischen Smartphone-Herstellers in den Handel kam. Auch ausgewählte Smartphones soll in Zukunft dieses Betriebssystem erhalten.

 

T-Labs: Die T-Labs (Telekom Innovation Laboratories) mit Sitz in Berlin sind ein Forschungs- und Entwicklungsinstitut der Telekom, welches eng mit der TU Berlin und anderen Hochschulen zusammenarbeitet. Ziel ist es, Innovationen im Bereich der Telekommunikation zu erbringen und diese im Konzern zu integrieren. Dabei arbeiten Wissenschaft und Wirtschaft eng an mehreren Standorten der Welt zusammen.

 

Touchscreen: Der Bildschirm des Handys reagiert auf die Berührung mit einem Stift oder dem Finger. Diese Eingabemethode eröffnet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. So kann eine virtuelle Tastatur auf dem Display eingeblendet oder das Handy als digitaler Notizblock verwendet  werden. Die meisten Smartphones verfügen über ein Touchscreen.

 

Triband: Mit einem Triband-fähigem Mobiltelefon kann auch in den USA telefoniert werden. Das dortige Mobilfunknetz funkt auf der Frequenz 1.900 Mhz . Dualband-Handys, welche nur die Frequenzen 900 Mhz und 1800 Mhz unterstützen, versagen dort ihren Dienst.

 

T-Systems: T-Systems ist die Großkundensparte der Deutschen Telekom. Das Unternehmen betreibt Informations- und Kommunikationstechnik für multinationale Konzerne und öffentliche Institutionen. Bei der T-Systems sind rund 47.600 Mitarbeiter weltweit beschäftigt.

 

U

 

Ultra-HD-Auflösung: Die UltraHD-Technik, die auch 4K genannt wird, kommt auf vier Mal so vielen Pixel wie FullHD, also 3840 × 2160 Pixel.

 

UMTS: Universal Mobile Telecommunications System ist ein Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G). UMTS hat ein erweitertes Leistungsspektrum und löste die Mobilkommunikation über GSM ab. UMTS unterstützt leistungsfähige Multimediadienste. Dazu gehören neben den Sprach- und Audiodiensten die schnelle Daten-, Grafiken- und Textübertragung sowie die Übertragung von Bewegtbildern und Video.

 

Unifed Messaging: Beim Unified Messaging werden verschiedener Kommunikationsdienste wie Sprachtelefonie, Datenkommunikation, Fax, SMS und E-Mail zu einer einheitlichen Plattform zusammengefasst. So ist es beispielsweise möglich, ein Fax oder eine Nachricht vom Anrufbeantworter als Anhang per E-Mail zu bekommen und sich dann am Bildschirm anzusehen beziehungsweise über die Soundkarte des PCs anzuhören. Die Organisation und Abstimmung der einzelnen Dienste erfolgt zentral, zum Beispiel über einen Online-Konfigurationsbereich.

 

Uplink: Ist die Funkverbindung vom mobilen Endgerät (z. B. Handy oder Smartphone) zur Basisstation.

 

USB On-the-Go: Ist eine Funktion des Micro-USB-Anschlusses, um Smartphones und Peripheriegeräte direkt oder mithilfe eines Adapters zu verbinden. Ursprünglich z.B. dafür gedacht eine Digitalkamera an einem Drucker anschließen zu können, ohne dass ein Computer dazwischen geschaltet werden muss, bieten viele Handys und Tablets diese Funktion zum Anschluss von Tastaturen, USB-Sticks etc. Während das iPhone und WindowsPhone bisher kein OTG unterstützen, ist es bei Android abhängig vom Smartphone. Mit der App „OTG Troubleshooter“ aus dem Play-Store kann man vorab testen kann, ob das eigene Handy kompatibel ist.

 

USB Plus and Play: Wenn ein Mobiltelefon USB-Plug-and-Play-fähig ist, kann es ohne eine vorherige Softwareinstallation an einen Computer angeschlossen werden. Der Speicher des Handys wird automatisch im Computer als Laufwerk angezeigt. Mit dieser Fähigkeit wird der mobile Begleiter zum Speicherstick.

 

USB-Type-C: löst den Micro-USB-Standard ab. Seit 2014 sind die dafür nötigen Spezifikationen verabschiedet. Insbesondere die Bauhöhe und -breite der Buchse fallen kleiner aus, womit sie sich für die Verwendung in Smartphones eignet. Der neue Standard überträgt Daten mit bis zu 10 Gbit/s und unerstützt eine Leistung von bis zu 100 Watt zur Stromversorgung. So ist der punktsymmetrische, und damit beideitig einsteckbarer Stecker, auch für schnelles Aufladen bzw. die Stromversorgung von Laptops geeignet.

 

Utilization Rate: Quotient aus durchschnittlicher Anzahl ­fakturierter Stunden und fakturierbarer Stunden pro Periode.

 

V

 

Vectoring: Eine Technologie, die auf VDSL aufbaut und höhere Bandbreiten ermöglicht. Die bisherigen Kupferleitungen zwischen den Haushalten und den Kabelverzweigern bleiben dabei bestehen. Vectoring sorgt für eine Abschwächung der Signalinterferenzen, die auf dem Kupfer für eine Verlangsamung der Datenübertragung verantwortlich sind. So können Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s erreicht werden.

 

Verzichtserklärung: Wer seine Rufnummer zu einem anderen Anbieter portieren (mitnehmen) möchte, muss beim alten Anbieter zunächst mit Hinweis auf die Rufnummernmitnahme kündigen. Bei Prepaid-Karten ist hierfür eine Verzichtserklärung notwendig (man verzichtet auf weitere Dienste des Anbieters). Die notwendigen Formulare finden sich i.d.R. auf der Webseite des Mobilfunkanbieters.

Wichtig: Es müssen exakt die Daten angegeben werden, mit denen die Karte beim Anbieter registriert ist.

 

VGA: Video Graphics Array beschreibt die Auflösung einer Handy Kamera. Mit 640x480 Pixeln sind Details bereits erkennbar. Für den Ausdruck ist diese Auflösung aber nicht geeignet.

 

Video on demand: VOD ist ein multimedialer Dienst, der es Teilnehmern ermöglicht, zu einem beliebigen Zeitpunkt aus einer angebotenen Menge von Videos (wie Spielfilmen, Lehrmodulen oder Musik-Clips) ein Video auszuwählen und abzuspielen. Die Inhalte sind in vernetzten Video-Servern komprimiert gespeichert und werden meist über ein breitbandiges Netz (Internet) übermittelt und auf dem Fernseher oder einem anderen geeigneten Gerät abgespielt. Im TV Markt wird VOD oft als kostenpflichtiger "pay per view"- (Bezahlung pro Abruf) oder Abonnement- (Bezahlung auf zeitraumbezogener Vertragsbasis) Service angeboten.

 

Videotelefonie: Bei der Videotelefonie wird neben der Sprache auch ein bewegtes Bild des Gesprächspartners übertragen. Da Videos sehr speicherintensiv sind, funktioniert die flüssige Videotelefonie nur im schnellen UMTS-Netz.

 

Voice over IP: (VoIP) ist die Zusammenführung von Sprache und Daten auf einer gemeinsamen Infrastruktur (TCP/IP-Protokoll). Man versteht darunter das Telefonieren über Computernetzwerke, und zwar Datennetze, die mit dem weit verbreiteten Internet-Protokoll (IP) arbeiten. Die VoIP-Technologie nutzt die bisher vorhandenen Leitungs-Ressourcen deutlich effizienter aus. Hierdurch sinken die Gesprächskosten. Zudem können IT-Anwendungen und Telefonie dank gemeinsamer Netz-Infrastruktur besser zusammenarbeiten.

 

Voice-over-LTE: ermöglicht das Telefonieren per Smartphone im 4G-Netz, wobei das Gespräch, wie bei Telefonaten mit VoIP, in vielen kleinen Datenpaketen übertragen wird. Das hat keinen Einfluss auf das Datenvolumen. Dabei ist über das LTE-Netz der Rufaufbau deutlich schneller, die Sprachqualität besser und der Energieverbrauch geringer.

 

Voice over WiFi: siehe Voice-over-IP

 

Virtual Private Network - virtuelles privates Netzwerk: ein geschlossenes Rechnernetz, das auf einer öffentlichen Netzwerk-Infrastruktur aufgebaut ist. Nur Kommunikationspartner, die zu diesem privaten Netzwerk gehören, können miteinander kommunizieren und Informationen und Daten austauschen. VPNs werden zum Beispiel von Firmen mit mehreren Standorten zur Sicherung des Datenverkehrs zwischen den einzelnen Standorten verwendet.

 

W

 

WAP: Wireless Application Protocol. Das Wireless Application Protocol (WAP) bezeichnet eine Sammlung von Technologien und Protokollen, mit denen man Internetinhalte für die langsamere Übertragungsrate und die längeren Antwortzeiten in GSM -Mobilfunknetzen sowie für die kleinen Displays der Mobiltelefone verfügbar gemacht hat.

 

WAV: ist ein Dateiformat zur Speicherung von Audiodateien. Viele Mobiltelefone benutzen dieses Format für Klingeltöne. Das WAV-Format ist jedoch sehr speicherintensiv und eignet sich deshalb nicht für die Speicherung von Musik. Das MP3 -Format ist hierfür geeigneter.

 

Währungsrechner: Diese Funktion ist besonders für Reisende sehr nützlich. Wie der Name schon sagt, ist es damit möglich, Geldbeträge in andere Währungen umzurechnen.

 

Wearable: Ist der Oberbegriff für technisches Zubehör, das direkt am Körper getragen wird. Dazu gehören z.B. Fitness-Armbänder und Smartwatches.

 

Weave: ist ein von Google breitgestelltes Protokoll und eine Cloud-Infrastruktur für dasInternet of Things. Weave bietet Entwicklern die Basis, um z.B. ein Handy direkt mit einem Kühlschrank zu verbinden oder über die Google-Cloud, sodass auch andere Nutzer auf die Steuerung oder Informationen des mit dem Internet verbundenen Geräts zugreifen können.

 

Webcast: bezeichnet die Sendung von audiovisuellen Inhalten über das Internet. Webcasts haben dabei in der Regel informierende oder wissenschaftliche Inhalte.

 

Wechselspeicher: Immer mehr Handys sind mit einem Wechselspeicher ausgestattet. Über ein Einschubfach kann der Speicher des Handys mittels einer Speicherkarte erweitert werden.

 

Weckfunktion: Durch die Weckfunktion kann der Benutzer sein Handy als Wecker benutzen oder sich an wichtige Termine erinnern lassen.

 

Weiße Flecken: Als "weiße Flecken" werden Gebiete (z. B. Städte und Gemeinden) bezeichnet, die die Bundesländer gegenüber der Bundesnetzagentur als nur mangelhaft - weder durch Festnetz noch durch Mobilfunk - mit Breitband-Internet versorgt benannt haben. Diese Gebiete liegen meist im ländlichen Raum; ihr Ausbau wird im Telekom-Projekt "Mehr Breitband für Deutschland" vorangetrieben.

 

Widgets: sind kleine Programme, die immer zur Interaktion mit dem Nutzer Anwendung finden. Ein Widget ist ein Teilbereich eines Touchscreens, dass in Smartphones und Tablets Anwendung findet. Es besteht zum einem sichtbaren Bereich, der Eingaben von Fingern oder Bildschirmtastatur  empfängt, und zum anderen einem nicht sichtbaren Bereich, der Daten speichert und verarbeitet.  Anschließend werden Ergebnisse auf dem Touchscreen ausgegeben. Ein Beispiel für ein Widget ist die Anzeige des aktuellen Wetters auf einem Bereich des Bildschirms.

 

WiFiWLAN und WiFi (Wireless Fidelity) werden häufig Synonym benutzt. Insbesondere im Ausland weisen Cafés, Geschäfte und Bars auf ein vorhandenes WLAN mit einem Aushang „WiFi“ hin. Strenggenommen handelt es sich bei letzterem um den Namen einer Allianz, gegründet von über 300 Herstellern, um zu zertifizieren, dass Produkte durch Einhaltung der IEEE-802.11-Standards in einem Wireless Local Area Network, also einem drahtlosen Netzwerk, funktionieren.

 

WiFi4EU: Bezeichnet ein Förderprogramm der Europäischen Union für Behörden, Krankenhäuser, Bibliotheken und andere öffentliche Einrichtungen. Die EU vergibt Gutscheine, um die Einrichtung von Wifi4EU-Hotspots zu unterstützen. Mit dieser Subvention soll kostenloses WLAN auch in abgelegeneren Regionen verfügbar gemacht werden.

 

Wholesale: Bezeichnung für die Abgabe von Leistungen an Dritte, die diese ihren Endkunden direkt oder verarbeitet zur Verfügung stellen.

 

Windows-Mobile: Altes Handy-Betriebssystem von Microsoft. Genau wie beim Konkurrenz-Betriebssystem Symbian konnte das Windows-Mobile Handy dank Softwareaktualisierung auf neue Technologien reagieren, so wurde mit der Version 6.5 ein eigener Download-Shop angeboten.

 

Windows-Phone: Ist das Betriebssystem von Microsoft für Smartphones, siehe Handy-Betriebssysteme.

 

WLAN: In einem Wireless Local Area Network können Smartphones und Tablets, drahtlos auf das Internet zugreifen. Im Ausland wird der Zugang zu einem WLAN-Hotspot häufig mit "WiFi" gekennzeichnet.

 

WMA: ist ein Dateiformat zur Speicherung von Audiodateien. Genau wie beim MP3-Dateiformat kann mittels einer Komprimierung Speicherplatz gespart werden. WindowsMedia Audio wurde von Microsoft entwickelt, wird aber nicht von allen Mobiltelefonen unterstützt.

 

WML: Wireless Markup Language ist die Beschreibungssprache, in der Inhalte für WAP- Handys aufbereitet werden. Seiten, die in WML geschrieben sind, lassen sich durch einen speziellen Browser auf dem Handy - Display darstellen.

 

Worterkennung T9: unterstützt den Benutzer bei der Eingabe von Texten über die Handy - Tastatur. Normalerweise ist für die Eingabe eines Buchstabes ein mehrfaches Drücken der mit mehreren Symbolen belegten Taste notwendig. Bei T9 drückt man die betroffenen Tasten jeweils nur ein Mal. Im Hintergrund vergleicht das Programm die sich aus den Buchstaben ergebenden möglichen Kombinationen mit einem Wörterbuch und findet so oft schon nach nur wenigen eingegebenen Buchstaben das richtige Wort. Mittlerweile ist es auch möglich dem Wörterbuch eigene Wörter hinzuzufügen. 

 

X

 

Xtra-Card: Bei der Xtra-Card handelt es sich um die Prepaid Karte von T-Mobile.

 

Y

 

Yagi-Antenne: ist eine Richtfunkantenne, die für die Kommunikation zwischen Basisstationen eingesetzt wird. 

 

 

Z

 

Zeitschlitz: Fest zugeordneter Zeitabschnitt innerhalb eines Übertragungsrahmens. Im GSM-Netz werden Sprach- und Datensignale als Datenpakete in regelmäßigen Zeitabständen - den sogenannten Zeitschlitzen - gesendet.

 

Zelle: Die Zelle bzw. Funkzelle ist die kleinste Einheit, in die ein Mobilfunknetz aufgeteilt ist.

 

Zellradius: Der Zellradius hängt von den Anforderungen an das Netz ab. Er kann sich z.B. nach der Bevölkerungsdichte oder den geografischen Gegebenheiten richten. In städtischen Regionen beträgt der Radius in der Regel nicht mehr als 500 Meter, in ländlichen Gebieten dagegen sind es meist mehrere Kilometer. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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